FC Bayern: Klub zieht offenbar Angebot an Joshua Kimmich zurück
Mit Spielern wie Jamal Musiala, Alphonso Davies oder Manuel Neuer hat der FC Bayern den Vertrag verlängert. Bei Joshua Kimmich ziehen sich die Verhandlungen jedoch hin. Die fußballerische Zukunft von Joshua Kimmich scheint ungewisser denn je. Denn wie die "Bild" am Donnerstag berichtet, soll der FC Bayern sein aktuelles Angebot über eine Vertragsverlängerung zurückgezogen haben. Das sei eine Reaktion auf Kimmichs Zögern. Seit mehreren Monaten sprechen Spieler und Klub miteinander über eine Verlängerung des im Sommer 2025 auslaufenden Vertrags. Doch noch immer gibt es kein klares Signal des Spielers an den Klub, schreibt die "Bild". Das gefalle den Klubbossen nicht, weshalb sie Kimmich mitgeteilt haben sollen, dass ihr Angebot nicht mehr gültig sei. Die "Abendzeitung" hatte am Mittwoch berichtet, dass lediglich entschieden worden sei, das vorliegende Angebot nicht mehr zu erhöhen. Demzufolge sei damit der Auftrag an den Spieler verbunden, sich jetzt zeitnah zu entscheiden – damit der Rekordmeister für die Zukunft planen könne. Verlängerung nicht vom Tisch Bei anderen Spielern konnte der FC Bayern bereits Klarheit schaffen. So verlängerten Jamal Musiala (bis 2030), Alphonso Davies (bis 2029) und Manuel Neuer (bis 2026) bereits ihre Verträge. Dayot Upamecano (aktuell bis 2026) soll zeitnah folgen. Mit Kimmich würde aber ein Anker des Bayern-Spiels wegbrechen, sollte die neue Wende den Spieler abschrecken. Denn klar ist: Auch wenn das aktuelle Angebot nicht mehr gültig sein sollte, wäre eine Verlängerung weiterhin möglich, sofern Kimmich sein Interesse klar signalisiert. Ex-Bundestrainer Joachim Löw hatte bereits im Rahmen der Thomas-Müller-Doku "Einer wie keiner" auf t-online-Nachfrage gesagt, dass er an einen Verbleib des 30-Jährigen in München glaube. "Ich kenne den Jo, der fühlt sich hier wohl, hat seine Familie hier und ist ja auch sehr loyal gegenüber dem Verein. Er hat hier fast seine ganze Karriere fast verbracht", sagte Löw.