Iran attackiert Israel mit Raketen – Israel schießt zurück | Nahost-News
Nachdem Iran Israel am Sonntagabend angegriffen hat, feuert Iran zurück. Im Iran soll eine Ölfabrik getroffen worden sein. Alle Entwicklungen im Newsblog. Montag, 8. Juni Israel trifft wohl Raffinerie im Iran Israel soll bei Luftangriffen auf Iran die Karun Petrochemical Company im Süden des Iran getroffen und teilweise beschädigt haben, schreibt die iranische Nachrichtenagentur Fars. Demnach soll ein hochrangiger israelischer Beamter gegenüber dem israelischen Sender Channel 14 bestätigt haben, dass Israel die Anlage getroffen hat. Neuer Raketenbeschuss aus dem Iran auf Israel In mehreren Gegenden Israels haben nach neuem iranischem Raketenbeschuss am Morgen die Warnsirenen geheult. Unter anderem im Zentrum und Süden des Landes gab es Raketenalarm. Etliche Menschen mussten erneut Schutz in Bunkern vor dem Angriff suchen. Zuvor hatten sie eine Warnung per Handy erhalten. "Die Verteidigungssysteme sind im Einsatz, um die Bedrohung abzufangen", teilte das israelische Militär mit. Der Iran soll laut OSINT-Kanälen auf X mit ballistischen Raketen von mehreren iranischen Basen – unter anderem Urmia, Kermanshah, Khorramabad und Najaf Abad – angegriffen haben. Israels Militär meldet Rakete aus dem Jemen Nach Angaben des israelischen Militärs ist eine Rakete aus dem Jemen in Richtung Israel abgefeuert worden. Die Luftabwehrsysteme seien im Einsatz, um die Gefahr abzufangen, teilte das Militär am frühen Morgen auf Telegram weiter mit. Die Bevölkerung war aufgerufen, Schutzanweisungen zu folgen. Später teilte das Militär mit, dass die Menschen die Bunker wieder verlassen könnten. Im Jemen operiert die vom Iran unterstützte militant-islamistische Huthi-Miliz. Sie hatte in der Vergangenheit die "volle und unerschütterliche Solidarität" mit Teheran angekündigt. Immer wieder wird befürchtet, die Miliz werde sich aus dem Jemen in den Iran-Krieg einmischen. Eskalation in Nahost belastet Börsen in Südkorea und Japan Die Börsen in Ostasien haben im Zuge der jüngsten Eskalation in Nahost deutlich nachgegeben. Der südkoreanische Leitindex Kospi startete mit einem Minus von über acht Prozent in die Handelswoche. Wegen der starken Kursbewegung verhängte die Börse in Seoul eine 20-minütige Handelsunterbrechung. Mit Stand Ortszeit 12 Uhr renkte sich der Kospi auf ein Minus von rund vier Prozent ein. Der japanische Leitindex Nikkei 225 sank zum selben Zeitpunkt um Minus 3,8 Prozent. Am Sonntagabend hatte der Iran zum ersten Mal seit zwei Monaten wieder Raketen auf Israel abgefeuert, am Montagmorgen griff auch Israel den Iran an. Die iranischen Angriffe erfolgten als Reaktion auf israelische Angriffe auf die Terrororganisation Hisbollah im Libanon . Die jüngste Eskalation weckt die Befürchtung eines erneuten offenen Konflikts zwischen den beiden Ländern. Ebenfalls droht damit auch ein mögliches Abkommen zwischen dem Iran und den USA zu scheitern. Ältere Nachrichten zum Krieg in Nahost lesen Sie hier .