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New York Knicks: Zuerst bringt Trump Ärger – und dann kein Glück

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Donald Trump ist erklärter Anhänger der Knicks. Als die Kameras bei den NBA-Finals sein Gesicht zeigen, fällt die Reaktion der Zuschauer jedoch alles andere als herzlich aus. US-Präsident Donald Trump ist bei den NBA-Finals in seiner Heimatstadt New York von den Zuschauern ausgepfiffen worden. Die Buh-Rufe und Pfiffe brachen los, als die Bildschirme in der Arena das Gesicht des Präsidenten zeigten, während er zur Nationalhymne salutierte. Sangen die Anhänger im Mdison Square Garden zunächst noch lauthals die Nationalhymne "Star Spangled Banner" mit, äußerten sie deutlich ihr Missfallen, als der 79-jährige Republikaner plötzlich auf den Bildschirmen erschien. Erst als das Bild von Trump wieder jenem der amerikanischen Flagge wich, beruhigten sich die Basketball-Fans. Im dritten Finalspiel standen die Knicks aus New York den San Antonio Spurs gegenüber. Der 79-jährige Trump ist erklärter Anhänger der Knicks und wurde nach eigenen Angaben von deren Teambesitzer James Dolan zu den Finals in New York eingeladen. Im ersten Viertel saß Trump neben Dolan in dessen Loge, begleitet wurde der Präsident von seinem persönlichen Berater Boris Epshteyn sowie den Kabinettsmitgliedern Lee Zeldin, Sean Duffy und Doug Burgum. Im zweiten Viertel des Spiels unterhielt er sich dann zeitweise mit NBA-Kommissar Adam Silver und dem republikanischen Gouverneurskandidaten für New York, Bruce Blakeman. Nach Angaben der nordamerikanischen Basketball-Profiliga ist Trump der erste amtierende US-Präsident, der zu einem NBA-Finalspiel kommt. "Er ist ein echter Knicks-Fan", sagte NBA-Boss Adam Silver vor Beginn des Spiels. Trump hatte Knicks-Partien vor seiner Zeit als Politiker schon häufiger besucht und dabei oft direkt am Spielfeldrand gesessen. Trump bringt kein Glück Bereits im Vorfeld hatte es Spannungen angesichts des Trump-Besuchs im Madison Square Garden gegeben. Fanvertreter und Sportkommentatioren hatten Trump abgeraten, dem Spiel der Knicks beizuwohnen, da deren Fans dem Präsidenten in der Mehrzahl nicht freundlich gesonnen sind. Doch Trump ließ sich davon nicht beeindrucken. "Präsident Trump ist der größte Sportfan unter aller jemals amtierenden US-Präsidenten", ließ eine Sprecherin des Weißen Hauses auf Anfrage der "Washington Post" mitteilen. Tatsächlich waren viele Fans nicht nur über Trumps bloße Präsenz in der Sportarena erbost, sondern auch über die Unannehmlichkeiten, die der präsidiale Besuch mit sich brachte. So flog Trump mit dem Hubschrauber zunächst nach Manhattan , wo er dann in eine Wageneskorte umstieg, die ihn bis zum Madison Square Garden brachte. Wegen der Verkehrsunterbrechungen, die das zur Folge hatte, waren die Besucher des Spiels gebeten worden, mindestens zwei Stunden früher zur Arena zu kommen. Die Fans mussten sich außerdem verschärften Sicherheitsmaßnahmen unterziehen. Vor der Arena postierten sich Knicks-Fans und bekundeten ihren Unmut gegenüber dem Präsidenten. Sie hielten Schilder hoch, auf denen "Fuck Trump" zu lesen war. Auch forderten sie ein Amtsenthebungsverfahren gegen den Präsidenten. Der Ärger in New York angesichts des Trump-Besuchs war also durchaus groß. Zu allem Überfluss brachte der 79-Jährige den Knicks kein Glück: Die Heim-Mannschaft verlor das dritte Finalspiel mit 111:115 gegen die Spurs. Die Knicks hatten die ersten beiden Finalspiele um die Meisterschaft in der nordamerikanischen Basketball-Liga in San Antonio noch gewonnen. Zum Titelgewinn braucht ein Team vier Siege in der Best-of-Seven-Serie.



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