Kolloquium Zement und Beton: Mit Forschung Grenzen ausloten
Innovative Entwicklungen für Architektur und Konstruktion
„Innovative Baustoffe haben das Potenzial, die Grenzen des Möglichen bei komplizierten Konstruktionen zu verschieben. Unsere WissenschaftlerInnen und IngenieurInnen sichern mit ihren Entwicklungen Österreichs führende Rolle im internationalen Umfeld“, beschreibt DI Sebastian Spaun, Geschäftsführer der Vereinigung der Österreichischen Zementindustrie (VÖZ), die Beiträge des 37. Kolloquiums Forschung & Entwicklung für Zement und Beton. Nachhaltiger Straßenbau, ultrahochfester Beton (UHPC) für Bauwerke der Superlative, Potenziale des 3D-Drucks und das Zusammenspiel von Holz und Beton waren Themen, die großes Interesse fanden. Internationale und österreichische Experten aus Wissenschaft und Industrie stellten am 13. November 2017 ihre neuesten Erkenntnisse für die Bauwirtschaft in der Wirtschaftskammer Österreich in Wien vor rund 300 Teilnehmern vor. Das jährliche Kolloquium zählt zu den wichtigsten Veranstaltungen der Baubranche. Keynotespeaker Prof. DI Dr. Hermann Sommer, langjähriger Leiter des Forschungsinstitutes der österreichischen Zementindustrie zu 66 Jahren Branchenforschung: „Die Zementindustrie war immer zukunftsorientiert und hat die Bedeutung der Forschung erkannt und gefördert. Vieles wurde entwickelt, das heute Bestand von Regelwerken und täglicher Praxis sowie Grundlage für Weiterentwicklungen ist.“