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Ноябрь
2017

Schönbrunn: Kindergartenplätze werden teurer

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Von Marcus Deschner

Schönbrunn-Allemühl. Tiefer in die Tasche greifen müssen Eltern, die ihre Kinder in die Kindergärten in Moosbrunn und Haag schicken. Einmütig billigte der Gemeinderat in seiner jüngsten Sitzung im Allemühler Dorfgemeinschaftshaus eine Erhöhung der Gebühren zum 1. Januar kommenden Jahres. Beide Einrichtungen, so Kämmerer Karlheinz Wagner, hätten derzeit nur einen Kostendeckungsgrad von 56 Prozent. Wie Wagner ausführte, seien die Benutzungsentgelte für die kommunalen Kindergärten und den Hort letztmals zum 1. Januar 2017 erhöht worden. Der jetzige Verwaltungsvorschlag zur kommenden Anpassung nach oben liege noch weit unter den gemeinsamen Empfehlungen der Kirchen und der kommunalen Landesverbände zur Festsetzung der Elternbeiträge. Im Haushaltsjahr 2016 habe man im Bereich der Schönbrunner Kindergartenbetreuung ein Defizit von knapp 392.000 Euro verbucht, was einem Zuschussbedarf von über 44 Prozent entspreche. Im Vergleich zu anderen Gemeinden belege dies trotz der relativ geringen Elternbeiträge eine hohe Kostendeckung im Bereich der Kleinkinderbetreuung, so Wagner. Nach Kalkulation der Verwaltung und unter Berücksichtigung der früheren Stellungnahmen der beteiligten Elternbeiräte sollten daher die Entgelte um durchschnittlich 3,4 Prozent erhöht werden. Für die Kleinkindbetreuung der unter Dreijährigen wurde eine Anpassung in Höhe des eineinhalbfachen Satzes der über Dreijährigen vorgeschlagen. Der Landesrichtsatz sehe dabei gar das doppelte Entgelt vor, da je Kind unter drei Jahren ein Platz unbesetzt bleiben müsse.

Auch das von der Gemeinde subventionierte Mittagessen wird teurer. Bislang wird noch ein Entgelt von zwei Euro je Mahlzeit erhoben. Der Essenslieferant hat seine Preise zwischenzeitlich von drei Euro auf 3,70 Euro angehoben. Deshalb verlangt die Gemeinde künftig 2,50 Euro pro Essen.

In einer tabellarischen Übersicht listete Karlheinz Wagner die künftigen Entgelte auf. In der Regelgruppe muss ab Januar für ein Kind unter drei Jahren 150 statt 145 Euro bezahlt werden. Für das zweite Kind sind statt 72 dann 74,50 Euro zu berappen. Bei über Dreijährigen sind fürs erste Kind statt 96 dann 99 Euro zu bezahlen, fürs zweite statt bisher 48 dann 49,50 Euro. Wer die verlängerten Öffnungszeiten in Anspruch nimmt, zahlt fürs erste Kind unter drei Jahren 186 statt bisher 180 Euro, fürs zweite Kind 93 statt 90 Euro. Bei den über Dreijährigen kostet es dann 124 statt 120 Euro fürs erste bzw. 62 statt 60 Euro fürs zweite Kind. Die Kleinkindbetreuung mit einer täglichen Dauer von fünfeinhalb Stunden schlagen beim ersten Kind mit 150 statt 145 Euro monatlich zu Buche, beim zweiten Kind mit 74,50 statt bisher 72 Euro. Bei der täglichen Ganztagsbetreuung, die von 7 bis 17 Uhr dauert, müssen Eltern fürs erste Kind unter drei Jahren statt 378 dann 390 Euro hinblättern, fürs zweite Kind werden statt 189 dann 195 Euro fällig. Bei den über Dreijährigen müssen statt bislang 252 dann 260 Euro auf den Tisch gelegt werden, fürs zweite Kind statt 126 dann 130 Euro. Der Hort verlangt fürs erste Kind dann 133 statt 129 Euro, fürs zweite 66,50 statt bisher 64,50 Euro.

Erhöht wurden auch die Nutzungsentgelte für die "Verlässliche Grundschule". Als monatliches Mindestentgelt für das erste Kind einer Familie müssen statt 20 dann 21 Euro bezahlt werden, für jedes weitere Kind 10,50 Euro statt zehn Euro. Das Leistungsentgelt je betreuter Stunde beträgt 1,50 statt bisher 1,40 Euro sowie für jedes weitere Kind 0,75 statt 0,70 Euro.




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