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Декабрь
2017

Evangelische Kirche Hardheim: Der Nachwuchs spielt eine Hauptrolle

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Hardheim. (adb) Adventskalender sind nicht nur für die Kleinen immer eine Attraktion: Tag für Tag die Türchen zu öffnen und beim Genuss der dahinter versteckten Süßigkeiten zu sehen, wie der Heilige Abend immer näher rückt, ist für viele ein liebgewonnenes Ritual. Gleich 30 durch das Team der Ehrenamtlichen selbst gebastelte Adventskalender gab es vor kurzem für die Besucher der Kindergottesdienste der evangelischen Kirche - und diese Aktion ist nur die vielzitierte "Spitze des Eisbergs". So investiert das aus Caroline Keller, Rebecca Weller, Sarah Harteis, Mariel Leno, Sabine Aberle, Nicole Dyszy, Josie Hilgendorf, Annemarie Raila, Darleen Volpp und Sarah Brenner bestehende Team zwischen drei und vier Stunden in jeden der Kindergottesdienste, die immer sonntags im Gemeindesaal stattfinden und ein Publikum im Alter zwischen einem halben Jahr und zwölf Jahren erreichen.

"Wir treffen uns einmal pro Woche und planen den Ablauf der Gottesdienste", erklärt Caroline Keller und erinnert an das Wirken von Adelheid Bernatzky, die bis Herbst mit der Gestaltung der Kindergottesdienste betraut war: "Ohne ihre dankenswerte Grundlage hätten wir bei Null anfangen müssen", sagt sie.

Im Zentrum der Gottesdienste steht immer eine thematisch in die aktuelle Zeit des Kirchenjahrs eingebettete Geschichte aus der Bibel, die mit Gebeten und natürlich auch dem Vaterunser sowie christlichen Kinderliedern erörtert wird. "Immer mit von der Partie sind unsere ‚Kindergottesdienst-Kerze’ als Symbol für Jesus als Licht der Welt sowie die Handpuppe Jakob, die unter anderem für die inhaltlichen Überleitungen zuständig ist", schildert Keller der Rhein-Neckar-Zeitung.

"Der Kindergottesdienst ist alles andere als eine bequeme Aufbewahrungsstätte für den Nachwuchs, den die Eltern abgegeben haben, um selbst ungestört zu sein", stellt Pfarrer Markus Keller klar und spricht von einem "eigenen Angebot mit eigenem Charakter, bei dem die Kinder als Teil der Gemeinde und der Kindergottesdienst als jugendlichere Ausgabe des Hauptgottesdienstes angesehen werden!"

Hier setzt auch die Adventskalender-Aktion an: "Wollen wir Kindern die Liebe Gottes zeigen, bietet sich als Instrument dafür ein Adventskalender an", sagt Caroline Keller und informiert, dass die selbst gebastelten Begleiter durch die Adventszeit nicht nur Schokolade enthalten: "Hinter den Türchen warten auch kleine Impulse zum Innehalten oder Einladungen - wir haben zum Beispiel gemeinsam Plätzchen gebacken!"

Großen Wert wird auf eine sehr persönliche, von Wertschätzung und Respekt geprägte Atmosphäre gelegt. "Es ist uns sehr wichtig, die Namen aller Kinder zu kennen und sie damit direkt anzusprechen", lässt sie wissen. Sicher auch durch diese herzliche Grundstimmung erreicht der Kindergottesdienst ein breites Publikum - und nicht nur das: "Mit den rund 30 Kindern, die wir jeden Sonntag begrüßen, kommen oft die Eltern, von denen einige ohne das Interesse ihrer Kinder eher nicht in unsere Kirche gehen würden", merkt Pfarrer Markus Keller an und kommt auf sein persönliches Ansinnen zu sprechen, "den Sonntagmorgen als attraktives Angebot für die ganze Familie zu etablieren".

Die Kindergottesdienste verstehen sich dabei jedoch als nur einer der zahlreichen Bausteine, mit denen die evangelische Kirchengemeinde ihre Jugendarbeit gestaltet - schließlich soll das Programm auch an Werktagen fortgesetzt werden. So findet der von durchschnittlich 20 Kleinkindern und deren Müttern besuchte "Mutter-Kind-Kreis" alle zwei Wochen statt. "Aus diesem Angebot wächst die Zielgruppe für die Kindergottesdienste heran, auf die im Grundschulalter schließlich der von Judith Weller, Tobias Kreß und Marie Kaiser geleitete ‚Kidstreff‘ zielt", führt Pfarrer Markus Keller an.

Wer sich im "Kidstreff" zu alt fühlt, kann den Kreis "Lebendige Fische" besuchen, der sich an Jugendliche richtet. "Hier werden in guter Gemeinschaft biblische Texte besprochen und Gebete geführt", informiert Caroline Keller. Auf die "lebendigen Fische" folgt der Konfirmandenunterricht, ehe nach der mit meist 14 Jahren empfangenen Konfirmation die Möglichkeit zum Besuch des Jugendkreises besteht. Dieser wird von Sophie Brenner geführt, die derzeit ihr Freiwilliges Soziales Jahr bei der evangelischen Kirchengemeinde absolviert und in die Gestaltung aller Jugendangebote involviert ist.

"Unser Ziel ist es, ein durchgängiges Angebot zu gestalten, das vom Säugling mit seinen Eltern bis hin zum jungen Erwachsenen jeden erreicht", betont Pfarrer Markus Keller abschließend. Ein Ziel, zu dem auch die Kindergottesdienste beitragen.




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