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Декабрь
2017

Einfach tierisch: Marinesoldat war gefallen - Dann tauchte ein Reh auf

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Von Stefan Hagen

Meckesheim. Kurz vor Weihnachten ist es an der Zeit für ein großes Dankeschön an unsere Leser. Denn auf sie ist absolut Verlass, immer wieder beteiligen sie sich in großer Zahl an den "Mitmach-Aktionen" der RNZ. Erinnert sei an dieser Stelle stellvertretend an die Serie "Meine Stadt 1945", die vor einigen Jahren für Furore gesorgt hat und in einem fast 5000 Mal verkauften Buch mündete.

Auch die jüngste Serie "Einfach tierisch" stößt auf große Resonanz. Die Geschichten unserer Leser zeigen, welch eine große Rolle Tiere in ihrem Leben spielen. Dabei haben die Beiträge eine unglaubliche Bandbreite. Mal sind sie spannend, mal lehrreich, fast immer lustig und stets unterhaltsam. Es gibt aber auch Episoden, die nachdenklich, ja traurig machen und gleichzeitig hoffnungsfroh stimmen, wie die nachfolgende Geschichte aus Meckesheim zeigt.

Man schreibt das Kriegsjahr 1943. Gerhard Heid aus Meckesheim ist als Besatzungsmitglied eines U-Boots auf seiner ersten Feindfahrt in südamerikanischen Gewässern unterwegs, wie seine Schwester Ruth Horwath geb. Heid der RNZ erzählt.

"Im darauffolgenden Frühjahr hat meine Mutter eines Tages plötzlich angefangen zu weinen." Sie habe ganz genau gefühlt, dass ihr Sohn gefallen war. Der Zeitpunkt sei später durch die Todesnachricht bestätigt worden, berichtet Ruth Horwath weiter.

Nach einem Auftauchmanöver, ergänzt Walter Heid, sei das U-Boot von einem Flugzeug angegriffen und nach einem Volltreffer versenkt worden. Einige Matrosen, die sich zu diesem Zeitpunkt auf dem Deck befunden hätten, seien gerettet worden. Sein Bruder Gerhard war nicht unter den Überlebenden.

Etwa drei Wochen nach Übermittlung der Todesnachricht sei seine Mutter dann zu einem nahegelegenen Garten gegangen, um Salat und Gemüse zu holen. "Es war ein Sonntagmorgen", erinnert sich Walter Heid. "Plötzlich bekam meine Mutter von hinten einen sanften Schubser." Als sie sich umgedreht habe, sei ein junges Reh vor ihr gestanden, das sie aus großen Augen angesehen habe. "Es war völlig ohne Scheu", erzählt der Meckesheimer.

"Sie meinte sofort, dass ihr gefallener Sohn Gerhard in Gestalt eines Rehs vor ihr steht", ergänzt Ruth Horwath. Das Tier sei dann an ihrer Seite nach Hause gelaufen. "Als ich an diesem Sonntagmorgen vom Kirchgang zurückkehrte, sagte meine Mutter zu mir, dass unser Gerhard heute Morgen wieder nach Hause gekommen sei. Ich solle doch mal schnell in die Scheune gehen", erinnert sich Walter Heid. Er sei erst erschrocken und dann überrascht gewesen, als er das Reh gesehen habe. Schließlich habe man den Vorgang dem Bürgermeisteramt gemeldet. "Da kein Vorbesitzer ermittelt werden konnte, durften wir das Reh behalten."

"So lebte es, bis es aus Altersgründen starb, auf dem kleinen Bauernhof, legte sich zu meines Vaters Füßen, ging in der Küche ein und aus und ging zum Fressen und Schlafen in die Scheune", sagt Ruth Horwath. Natürlich sei es stets Gerhard gerufen worden.




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