Die offizielle Einweihung der US-Botschaft in Jerusalem ist am Montag von Massenprotesten im Gazastreifen begleitet worden, bei denen Dutzende Palästinenser von israelischen Soldaten getötet und mindestens 2400 weitere Menschen verletzt wurden. Während die israelischen Sicherheitsbehörden von Selbstverteidigung sprachen, warf Palästinenserpräsident Mahmoud Abbas Israel ein „Massaker“ vor. Ähnlich scharfe Worte fand auch der türkische Präsident Recep Tayyip Erdogan: „Das was Israel macht, ist ein Genozid.“ Eine unabhängige Untersuchung der Konfrontationen, wie einige Mitglieder des UNO-Sicherheitsrats fordern, wird von den USA blockiert.