Добавить новость
ru24.net
World News
Май
2018

Mannheim: Technisches Rathaus wird teurer als geplant

0

Von Gerhard Bühler

Mannheim. Späterer Baubeginn und eine Kostensteigerung von circa fünf Prozent - beim geplanten Neubau des Technischen Rathauses im neuen Glückstein-Quartier nahe des Hauptbahnhofs bekommt die Mannheimer Stadtverwaltung die negativen Auswirkungen des Baubooms zu spüren. Jetzt ist allerdings Bewegung in das Projekt gekommen: Am Freitag hat die Mannheimer Wohnungsbaugesellschaft GBG als Bauherrin den Vertrag mit dem ausführenden Bauunternehmen Implenia unterzeichnet.

Der Spatenstich ist für August geplant. Gerechnet wird mit zweieinhalb Jahren Bauzeit. Das Bau- und das Umweltdezernat der Stadtverwaltung werden dann als Mieter in die Büroräume des Technischen Rathauses einziehen und das marode Collini-Center verlassen.

Grund für die Verzögerung des Projekts ist laut GBG-Chef Karl-Heinz Frings ein Kapazitätsengpass in der aktuell boomenden Bauwirtschaft. "Wir haben auf der Suche nach einem Generalunternehmer für den Bau eine EU-weite Ausschreibung gemacht. Aufgrund der Baupreisentwicklung ist das jedoch nicht so zügig gegangen wie gehofft", berichtet Frings. "Die Bauunternehmen haben volle Auftragsbücher. Durch die enge Marktkapazität kommen auch die Preise unter Druck."

Die allgemeine Baukostensteigerung liege derzeit bei drei bis fünf Prozent pro Jahr. "Wir haben mit mehreren Bauunternehmen verhandelt. Das hat Zeit gekostet. Der Zuschlag ging schließlich an den Schweizer Baukonzern Implenia. Das Unternehmen hat 2014 die komplette Hochbau-Sparte des Mannheimer Bilfinger-Konzerns übernommen." In Mannheim seien ehemalige Bilfinger-Baufachleute am Werk, zu denen es gute Kontakte gebe, schilderte Frings Vorteile. Auch das gerade fertig gewordene neue Bürogebäude der GBG sei von Implenia gebaut worden. Alle seien damit sehr zufrieden, zeigt sich Frings zum Ablauf optimistisch.

"Entscheidend war am Ende der Preis", macht Frings klar und betont gleichzeitig, dass es keinerlei Abstriche bei den Vorgaben der Stadt für das Gebäude gegeben habe. Gespart worden sei bei einem der größten Kostentreiber: der Fassade. So gibt es nun im Sockelgeschoss statt großen Glasscheiben viele kleine. Die Glasflächen im Obergeschoss wurden halbiert, zudem werden preisgünstigerer Bodenbeläge verlegt. "Das Projekt ist rund fünf Prozent teurer geworden als angenommen. Ganz konnten wir die Preissteigerung nicht einfangen", räumt er ein.

Wie anhand der Bauleistung von 30.000 Quadratmetern Geschossfläche geschätzt werden kann, dürften die Baukosten bei etwa 90 Millionen Euro liegen. Die GBG selbst will keine offiziellen Zahlen nennen. Vor wenigen Tagen hatte eine Pressemitteilung der Stadt darauf aufmerksam gemacht, dass der Gemeinderat in nichtöffentlicher Sitzung in Abstimmung mit der GBG "angepassten Mietkonditionen" für die künftigen Büroflächen zugestimmt hat. Wie es hieß, werde die Miete aufgrund der gestiegenen Baupreise angehoben. Zahlen wurden erneut nicht genannt.




Moscow.media
Частные объявления сегодня





Rss.plus
















Музыкальные новости




























Спорт в России и мире

Новости спорта


Новости тенниса