Wald-Michelbach: Pferd durch Schnitte an Schulter und Brust verletzt
Wald-Michelbach. (pol/rl) Einem im Stall eines Reitvereins im Friedhofsweg untergebrachtem schwarzen Wallach wurden am Mittwoch zwischen 8 und 19 Uhr zwei Schnittverletzungen an der Schulter und der Brust zugefügt.
Die Untersuchung einer Tierärztin ergab laut Polizei, dass die Schnitte vorsätzlich von einem Menschen beigebracht wurden. Glücklicherweise waren die Verletzungen nur oberflächlich, sodass das Pferd sich rasch erholen werden, hieß es.
Die Pferdebesitzerin hatte vor zwei Wochen Glasscherben im Stall sowie im Bereich des Heus gefunden, dem aber zunächst aber keine Bedeutung beigemessen.
Bereits in der Nacht zum Samstag, 26. Mai, wurde der Polizei ein verletzter Walllach gemeldet. Hierbei wurde ein Pferd auf einer Weide "Am Rainzengrund" im Ortsteil Gadern verletzt. Zeugen hatten den am Hals blutenden braunen Wallach am Samstagvormittag gegen 11 Uhr bemerkt. Die Wunde am Hals soll dem Tier mit einem scharfen Gegenstand zugefügt worden sein.
Die Polizei erhielt danach Hinweise auf einen Mann, der sich wenige Tage vor der Tat auffällig im Bereich der Koppel aufgehalten haben soll und Tiere gefüttert haben. Der Verdächtige soll "mittleren Alters" und von "sehr schmaler Gestalt" gewesen sein. Er trug einen dunklen Oberlippenbart und trug ein kariertes Hemd und eine Baskenmütze.
Die Polizei in Wald-Michelbach sucht in beiden Fällen nach Zeugen, die verdächtige Personen oder Fahrzeuge im Umfeld der beiden Tatorte gesehen haben? Hinweise an die Polizeistation Wald-Michelbach unter der 06207/94050.
