GR Dipl-Ing. Dr. Stefan Gara (NEOS) wollte ein Muster bei Grundstücks-Transaktionen der Stadt erkennen: Wien würde Flächen „günstig verkaufen und teuer kaufen“, zum Beispiel beim Semmelweis-Areal und beim Krankenhaus Nord. Diese Praxis gehe zu Lasten der Stadt-Finanzen und gegen die Interessen der Wienerinnen und Wiener. Der Ankauf des Grundstücks für das Krankenhaus Nord sei bereits Thema im Untersuchungsausschuss zum Spitalsbau; darüber hinaus wollten die NEOS auch weitere „Grundstücks-Deals des KAV“ untersuchen, kündigte Gara an. Ein weiteres Areal, bei dessen Nachnutzung die Gefahr eines zu günstigen Verkaufs drohe, sei laut Gara jenes des Otto Wagner Spitals. Die NEOS begrüßten zwar den geplanten Einzug der Central European University am Areal, dieses müsse aber weiterhin für alle Wienerinnen und Wiener zugänglich bleiben. Er brachte einen Antrag ein, in dem die NEOS die Überführung des Otto-Wagner-Areals in eine gemeinnützige Stiftung verlangten. Die angekündigte Bausperre für das Semmelweis-Areal sei durch die Bekanntgabe der Bebauungsbestimmungen faktisch hinfällig, auch die bis 2027 festgeschriebene Nutzung als Musikschule sei bestenfalls nur ein Aufschub von neun Jahren für einen „äußerst lukrativen Verkauf“ der Liegenschaft.