In Niederösterreich wird derzeit intensiv über eine Einschränkung des Schächtens diskutiert. Die rituelle Schlachtung, die aus dem Judentum stammt und später auch vom Islam übernommen wurde, stellt für beide Religionen einen wichtigen Teil der Religionsausübung dar, steht jedoch vielerorts im Widerspruch zu geltenden Tierschutzrechten. Nicht wenige Länder Europas haben daher das rituelle Schlachten, bei der das Tier ohne vorhergehende Betäubung durch Durchschneiden der Halsschlagader ausblutet, verboten.