AUVA-Reform ist Geschenk an die Arbeitgeber und wälzt die Folgekosten an die Arbeitnehmer ab
Keine Spitalsschließungen, keine Leistungskürzungen und keine Kürzungen beim medizinischen Personal – so hatte es bei der Präsentation der Allgemeinen Unfallversicherungsanstalt (AUVA)-Reform durch Sozialministerin Mag.a Beate Hartinger-Klein und AUVA-Obmann DDr. Anton Ofner vor wenigen Tagen geheißen. Der AUVA-Vorstand hat dem von der Bundesregierung verordneten Kürzungspaket in der Höhe von insgesamt 430 Millionen Euro zugestimmt. Dies bedeutet eine Ausgabenkürzung um ein Drittel! Noch bleibt offen, welche konkreten Folgen dieses haben wird. „Das Einsparungskonzept geht ganz klar zu Lasten der Versicherten und ist ein Geschenk an die Großindustriellen, die sich vor ihrer Verantwortung drücken und die Folgekosten von Arbeitsunfällen auf die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer abwälzen wollen“, so AK-Präsident Dr. Johann Kalliauer.