Ministerpräsidentin Manuela Schwesig (SPD) begrüßt den Vorstoß der SPD-Bundesvorsitzenden Andrea Nahles für Neuverhandlungen über die Zukunft des bisherigen Verfassungsschutzpräsidenten Hans-Georg Maaßen. «Die Entscheidung, Herrn Maaßen einerseits aus mangelndem Vertrauen abzuberufen und andererseits zum Staatssekretär zu befördern, hat zu viel Kritik und Vertrauensverlust in der Bevölkerung geführt», sagte Schwesig laut Mitteilung ihrer Partei vom Freitagabend. «Deshalb muss es erneut Gespräche geben und eine vernünftige Lösung gefunden werden.» Schwesig ist die SPD-Vorsitzende von Mecklenburg-Vorpommern und zugleich stellvertretende Bundesvorsitzende ihrer Partei.