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Сентябрь
2018

Sportspiel-Symposium in Heidelberg: Wie viele Vorgaben tun Spielern gut?

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Heidelberg. (CPB) Das Institut für Sport und Sportwissenschaften der Universität Heidelberg (ISSW) war Gastgeber des 11. Sportspiel-Symposiums der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (dvs), mit dem die sportwissenschaftliche Welt den Heidelberger Sportspiel-Forscher Professor Klaus Roth für sein bedeutendes Lebenswerk ehrte.

Klaus Roth, der 1998 die Ballschule Heidelberg gegründet hatte und die am Institut erarbeiteten Bewegungskonzepte für Kinder und Jugendliche weltweit vorgestellt und erfolgreich vermarktet hat, wird Ende dieses Monats emeritiert.

Das 11. Sportspiel-Symposium war bereits das zweite in Heidelberg. 1996, noch vor Gründung der Sportspiel-Kommission der dvs, fand "das nullte Symposium", so der Akademische Oberrat Frederik Borkenhagen, im Neuenheimer Feld 700 statt, wo die Mitarbeiter und Studierenden des Instituts die traditionsreiche Sporthalle mit einfachen Mitteln in einen lichtdurchfluteten Hörsaal verwandelt hatten.

Damals hieß das Thema "Zwischen Trainerbank und Lehrstuhl", diesmal beschäftigten sich die 180 Teilnehmer aus vielen deutschen Hochschulen, aus Österreich und der Schweiz mit dem Thema "Instruktion vs. Selbstregulation im Sportspiel". Drei Tage lang breiteten die Dozenten ihre neuesten Erkenntnisse aus der Sportspiel-Forschung in 24 Arbeitskreisen und auf 13 Postern aus.

Neben einem geselligen Abend im Sportinstitut und einer unvergesslichen Abendveranstaltung in der Heidelberger Altstadt, bei der die Gedanken durch belebende Gaben aus Küche und Keller angeregt wurden, bildeten drei Hauptvorträge den Rahmen des Symposiums.

Die drei Heidelberger Professoren Rüdiger Heim, Henning Plessner und Klaus Roth sowie Frederik Borkenhagen, die gemeinsam mit 24 wissenschaftlichen Mitarbeitern und rund 40 Lehrbeauftragten gegenwärtig 550 Studierende in den Sportwissenschaften ausbilden oder auf das Lehramt vorbereiten, freuten sich besonders darüber, dass die Hauptvorträge von Dozenten gehalten wurden, deren berufliche Wiege in Heidelberg stand.

"Sport - Spiel - Forschung: Von Programmen zu Prädiktionen" hieß der Vortrag von Professor Dr. Ernst-Joachim Hossner von der Universität Bern, der grundlegende Entwicklungen der letzten 20 Jahre zur Theorie der motorischen Kontrolle aufzeigte. Spielfähigkeit zeichnet sich nun durch die Kompetenz des Spielenden aus, "komplexe situative Aufgaben zu lösen und aktiv neue Situationen zu kreieren", während früher eher der Trainer vorgab, was der Spielende tun solle.

Professor Dr. Dr. Markus Raab von der Deutschen Sporthochschule Köln und der London South Bank University sprach zum Thema "Was motorische Heuristiken zur Debatte Instruktion vs. Selbstregulation beitragen können" und regte eine weitere intensive Debatte darüber an.

Und Professor Dr. Daniel Memmert von der Deutschen Sporthochschule Köln stellte den Inhalt seines neuen Buches "Revolution im Profifußball - Mit Big Data zur Spielanalyse 4.0" vor, das Trainern im gehobenen Leistungsbereich helfen kann, ihre Spieler und deren Leistungen präziser zu analysieren und gezielte Trainingsprogramme zu entwerfen.

Unter der Leitung von Präsident Lutz Hangartner war eine Fortbildung des Bundes Deutscher Fußball-Lehrer in das Sportspiel-Symposium eingebettet. DFB-Stützpunktkoordinator Markus Schmid zeigte Theorie und Praxis des "Fußballspezifischen Schnelligkeitstrainings" auf und hatte über 30 aufmerksame Zuschauer, unter ihnen auch Ex-Nationalspieler Hanno Balitsch.




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