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Ноябрь
2018

Neckargemünd: Der Gemeinderat bekam kalte Füße ...

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Neckargemünd. Die Neckargemünder Stadträte haben in ihrer öffentlichen Sitzung am Dienstagabend kalte Füße bekommen - nicht im übertragenen, sondern im wörtlichen Sinne. Draußen froren die Scheiben der Autos zu und auch im großen Sitzungssaal des Rathauses wurde es frostig - auch hier im wörtlichen Sinne.

Es war gegen 23 Uhr, als Freie-Wähler-Stadtrat Steffen Wachert die Hände aneinander rieb und klagte: "Es wird langsam kalt hier - ist die Heizung aus?" Dass die Stadt finanziell nicht gerade auf Rosen gebettet ist und sparen muss, ist bekannt. Aber fehlt jetzt auch schon das Geld für die Heizung?

Bürgermeister Frank Volk konnte beruhigen: "Das ist die reguläre Nachtabsenkung der Heizung." In Neckargemünd gilt offenbar: Tagen, bis die Heizung ausgeht. Die Stadträte sind aber auch selbst schuld - könnte man nun sagen. Was müssen sie auch immer so lange diskutieren? Doch dass sie dies tun, ist richtig. Die Sitzungen dauern fast immer länger als drei Stunden - egal, ob es fünf oder 15 Tagesordnungspunkte gibt. Leider greift in manchen Kommunen der Region immer mehr die Unsitte um sich, dass alle Tagesordnungspunkte hinter verschlossenen Türen detailliert "vorberaten" werden.

In der öffentlichen Sitzung wird dann kaum noch diskutiert - was die "Diskussion" auch für Zuhörer uninteressant macht. In Neckargemünd ist das anders. Da ist - in aller Regel sachlicher - Zoff an der Tagesordnung. Und das ist auch gut so. Die Erkenntnis aber bleibt: Eine lebendige Demokratie sorgt für kalte Füße.




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