Die Soziale Arbeit in Mecklenburg-Vorpommern soll transparenter werden. Das Sozialministerium habe daher zehn Richtlinien überarbeitet, teilte ein Sprecher am Freitag in Schwerin mit. Insbesondere gehe es um die Förderung von Steuerungs- und Koordinierungsaufgaben der Spitzenverbände der Freien Wohlfahrtspflege. Zukünftig sollen sie nach einem neuen Verfahren unterstützt werden: 40 Prozent der Fördermittel aus dem Landeshaushalt sollen die Verbände als Grundausstattung für ihre Geschäftsfähigkeit erhalten, 60 Prozent werden der Zahl der beschäftigten Fachkräfte ausgereicht. Maßnahmen der verbands- oder vereinsinternen Arbeit seien nicht förderfähig.