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Декабрь
2018

Heiligabend in der Region: So schmücken Bürgermeister zuhause ihre Christbäume

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Region Heidelberg. (aham/cm/lew) Weihnachten ist das Fest der Liebe, der Ruhe und der Besinnlichkeit. Und oft beginnt Weihnachten erst so richtig mit dem Schmücken des Baums - so auch bei den Bürgermeistern der Region rund um Heidelberg. Marcus Zeitler (Schönau), Patricia Rebmann (Eppelheim) und Maik Brandt (Meckesheim) gewährten der RNZ einen ganz privaten Einblick darin, wie sie Weihnachten feiern und welche Rolle der Christbaum dabei spielt.


Für Schönaus Bürgermeister Marcus Zeitler gehört ein Christbaum einfach zum Fest: "Weihnachten ohne Baum - das geht gar nicht", sagt der 43-Jährige. "Und er muss schön geschmückt sein." Dabei muss es für Zeitler nicht ganz akkurat zugehen - es darf auch ruhig etwas "Chaos" am Baum herrschen. So hängt er neben roten und silbernen Kugeln auch viel selbstgebastelten Christbaumschmuck von seinen elf und neun Jahre alten Töchtern Victoria und Josefine auf. "Ich mag das Durcheinander", sagt der Bürgermeister. Der Baum selbst ist nicht allzu groß - um die 1,50 Meter. Den Christbaum kauft Zeitler alljährlich im Ort bei der evangelischen Pflege Schönau - in der Hoffnung, dass dieser auch aus dem Wald des Klosterstädtchens kommt. "Es darf aber auch ein Migrationsbaum sein", schmunzelt Zeitler. "Wichtig ist nur, dass er schön aussieht." Den Heiligabend feiert Zeitler daheim mit seinen Eltern Josef und Gertrud sowie seinen Töchtern, seiner Schwester Birgit und deren Familie. "Das ist schon 43 Jahre so", schmunzelt Zeitler. Alle sind nach dem Kirchengang in einem großen Raum versammelt, wenn Mutter Gertrud die Weihnachtsgeschichte vorliest. Auf den Tisch kommen an diesem Tag Piroggen - das sind mit Hackfleisch gefüllte Blätterteigtaschen. Warum diese osteuropäische Spezialität bei der Familie Zeitler Tradition hat, weiß der 43-Jährige gar nicht.


Bei Eppelheims Bürgermeisterin Patricia Rebmann sind die Christbaum-Rollen ganz klar geregelt: Ihr Mann Stefan besorgt den Baum und sie schmückt. "Ich kann nicht einmal sagen, wo er ihn geholt hat", sagt die 40-Jährige. "Aber ich bin ganz zufrieden, er ist ausladend, sodass man viel dranhängen kann." Alle Schmuckstücke hat sie selbst ausgesucht. Jeder Hänger ist nagelneu, dafür hat sie vor einer Woche mehrere Stände beim Innsbrucker Weihnachtsmarkt abgesucht. "Der frühere Schmuck kam beim Umzug nicht mit", erklärt Rebmann, die diesen Sommer von Mannheim nach Eppelheim gezogen ist. Das Problem war nämlich, dass ihre vier Katzen ständig mit den Kugeln spielten - und Letztere das nicht überlebten. Jetzt ist der große Baum im Wohnzimmer "katzensicher" geschmückt: Strohsterne, Holzfiguren und Schokokugeln in Rot und Gold hängen daran. "Und auf dem Boden liegen mit Absicht ein paar Strohhänger, damit die Katzen gar nicht erst an den Baum gehen", so Rebmann. An Heiligabend will sie übrigens ihr Haus von 19 bis 21 Uhr öffnen und Eppelheimer einladen, die ansonsten alleine zu Hause wären. "Das habe ich schon einmal in Mannheim gemacht", berichtet sie. "Aber da haben sich nur Vier getraut, zu kommen." Was sie für ihre Gäste, ihren Mann, ihren Sohn und ihre Tochter kocht, weiß sie noch nicht. "Das entscheide ich wohl erst am Montag", lacht sie. "Irgendetwas Einfaches."


Meckesheims Bürgermeister Maik Brandt erklärt, beim Thema Christbaum traditionsverbunden zu sein. "Früher hat mein Vater mit uns Kindern den Weihnachtsbaum ausgesucht", erinnert sich der 48-Jährige. "Für uns war das immer ein besonderes Erlebnis." Dieses Jahr habe er sich den Christbaum auf dem Mönchzeller Weihnachtsmarkt gekauft - nun selbst Vater, in Begleitung seines vierjährigen Sohnes Carl und seiner fünf Jahre alten Tochter Nayla. Zur Tradition gehöre es auch, dass "meine Frau Arzu zu Hause schimpft, weil der Baum stets zu groß ist." Fester Bestandteil des Brandt’schen Familienbrauches sei es, dass alle zusammen den Baum schmücken. "Ich helfe mit den Lichterketten und die Kinder mit den Kugeln und dem restlichen Schmuck", berichtet Brandt und gibt zu: "Die Regie führt eindeutig meine Frau." Während die beiden Familienkatzen Samson und Kiki den Christbaum in den vergangenen Jahren in Ruhe gelassen hätten, bleibe in diesem Jahr abzuwarten, wie das neueste "Familienmitglied" darauf reagiert: Hund Eddie sei erst wenige Wochen alt und sehr verspielt. Bleibt also zu hoffen, dass der Baum überhaupt noch steht, wenn der Bürgermeister mit seinen Kinder heimkommt aus der Kirche, wo diese erstmals beim Krippenspiel mitwirken werden. "Wenn wir von der Kirche kommen, war das Christkind da und hat die Geschenke unter den Baum gelegt", so Brandt. Nach der Bescherung helfen alle bei den Vorbereitungen für das Abendessen. "Bei uns gibt es immer Raclette. Mir gefällt besonders gut, dass man beim Raclette lange verweilen kann."




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