Das Modellprojekt einer klimafreundlichen Klärschlamm-Verbrennungsanlage in Rostock kommt voran. Die Förderzusage des Bundesumweltministeriums über 3,6 Millionen Euro sei ein symbolischer Spatenstich, sagte der Aufsichtsratschef der Klärschlamm-Kooperation MV (KKMV), Eckhard Bomball, am Freitag bei einer Vorstellung des Projekts in Rostock. Mit der Anlage soll ab 2024 der Klärschlamm von 15 kommunalen Wasser- und Abwasserverbänden aus ganz MV entsorgt und dabei «grüne Fernwärme» produziert werden. Die Trägerkommunen produzieren den KKMV-Angaben zufolge rund 70 Prozent des Klärschlamms des Landes.