Offenbar um sich vor möglichen US-Sanktionen zu schützen, wird der russische Ölproduzent Rosneft Termingeschäfte künftig in Euro statt in Dollar abrechnen. „Alle neuen Terminkontrakte für Ölprodukte für den Export werden den Euro als Zahlungswährung haben“, sagte ein Insider am Mittwoch der Nachrichtenagentur Reuters. Der US-Dollar verliert seit Jahren an Bedeutung als Leitwährung. Das russische Vorgehen - ähnliche Überlegungen gab es in letzter Zeit auch im Iran und in Venezuela - könnte in Washington durchaus als Angriff auf den sogenannten Petrodollar verstanden werden.