Das Feld der Favoriten für den Bachmann-Preis hat sich mit den Lesungen am Samstag deutlich erweitert: Die Schweizerin Nora Osagiobare heimste am letzten Tag des Wettlesens einhelliges Jury-Lob ein, für Klaus Kastberger war es gar "ein Siegertext". Auch der Text der in Wien lebenden Deutschen Almut Tina Schmidt wurde hoch gelobt. Zum Schluss überzeugte der russischstämmige Deutsche Boris Schumatsky, der für Mara Delius den "vermutlich besten Text in diesem Jahr" schrieb.