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Октябрь
2025

Sparquote: Deutsche sparen weniger – international aber weit vorne

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Die Deutschen bleiben Sparweltmeister – doch die Geldreserven schrumpfen. Neue Zahlen zeigen, wer besonders wenig zurücklegen kann. Die Deutschen sparen weiter fleißig – nur nicht mehr ganz so viel wie im vergangenen Jahr. Im ersten Halbjahr 2025 legten private Haushalte im Schnitt 10,3 Prozent ihres verfügbaren Einkommens beiseite, wie das Statistische Bundesamt mitteilt. Das bedeutet: Von 100 Euro Einkommen wanderten im Schnitt 10,30 Euro aufs Sparkonto. Pro Kopf entspricht das monatlich knapp 270 Euro. 2024 war die Sparquote noch höher – sie lag bei 11,1 Prozent. Langfristig liegt der aktuelle Wert jedoch im Durchschnitt der vergangenen 25 Jahre. Viele Menschen geben in Befragungen an, derzeit weniger zu sparen, weil die Lebenshaltungskosten, etwa für Lebensmittel, spürbar gestiegen sind. Wer wenig verdient, kann kaum sparen Eine repräsentative Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Innofact im Autrag von Verivox aus dem September 2025 zeigt beispielsweise, wie stark das Einkommen über die Sparfähigkeit entscheidet. Befragt wurden 1.001 Personen zwischen 18 und 79 Jahren. Fast jede fünfte Person in Deutschland (18 Prozent) spart demnach gar nichts. Bei Frauen ist der Anteil mit 22 Prozent deutlich höher als bei Männern (13 Prozent). Der Hauptgrund liegt in den Einkommensunterschieden: In Haushalten mit unter 1.500 Euro Nettoeinkommen spart rund 40 Prozent der Menschen überhaupt nicht. Ab einem Einkommen von 2.500 Euro sinkt dieser Anteil auf 11 Prozent. Zudem zeigt die Umfrage: Frauen sind in den unteren Einkommensgruppen überdurchschnittlich vertreten. Rund 60 Prozent der Befragten mit weniger als 1.500 Euro Haushaltsnetto sind weiblich. Ausnahmejahre während der Pandemie Die Statistik blendet die Jahre 2020 und 2021 bewusst aus. Während der Corona-Pandemie konnten viele Menschen kaum reisen oder Freizeitangebote nutzen und legten dadurch mehr Geld zurück. Die Sparquote stieg damals auf Rekordwerte: 16,0 Prozent (2020) und 14,2 Prozent (2021). Zum Vergleich: Im Gesamtjahr 2024 lag sie wieder bei moderateren 11,2 Prozent. Drei Stufen des Reichtums: Ab diesem Kontostand gelten Sie bei Banken als reich Täglich 1 Euro sparen: So viel Geld haben Sie nach 50 Jahren Nur wenige Länder sparen noch mehr Im internationalen Vergleich bleibt Deutschland ein Land der Sparer. Gemessen an der sogenannten Bruttosparquote – also vor Abzug von Abschreibungen etwa auf Immobilien – lag der Wert 2024 bei 20 Prozent. Damit liegt Deutschland nach Angaben der europäischen Statistikbehörde Eurostat klar über dem EU-Durchschnitt von 14,6 Prozent. Auch Nachbarn wie Frankreich (17,9 Prozent), Österreich (17,3 Prozent), Niederlande (16,8 Prozent) oder Italien (11,9 Prozent) sparen weniger. Nur in wenigen Ländern ist der Spartrieb noch ausgeprägter – etwa in der Schweiz (26,1 Prozent). Die USA kamen 2024 auf 10,8 Prozent. In Deutschland bleibt das Geld oft liegen Trotz hoher Sparraten wächst das Vermögen vieler Haushalte nur langsam. Der Grund: Deutsche legen ihr Geld meist auf Tagesgeld - oder Girokonten, wo es oft kaum Zinsen gibt. Bei hoher Inflation verliert das Ersparte sogar an Wert. In anderen Ländern investieren die Menschen deutlich aktiver, etwa in Aktien oder Fonds, die langfristig meist höhere Renditen bringen. So wird aus Sparen dort oft Vermögensaufbau, während viele Deutsche ihr Geld lieber "sicher" ruhen lassen.



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