Naomi Seibt: "Anti-Greta" beantragt Asyl in den USA – auch wegen Musk
Sie wurde als deutsche "Anti-Greta" bekannt und nennt sich selbst "Musk-Flüsterin": Nun hat die AfD-nahe Influencerin Naomi Seibt in den USA offenbar Asyl beantragt. Die rechte Influencerin Naomi Seibt hat nach eigenen Angaben Asyl in den USA beantragt. Die als "Anti-Greta" bekannt gewordene Influencerin nennt in einem auf Fox News veröffentlichten Video als Grund die Überwachung durch deutsche Geheimdienste sowie Todesdrohungen der Antifa. Obwohl sie in akuter Todesgefahr stecke, wolle die Polizei sie nicht beschützen, behauptet Seibt. Sie erklärt Elon Musk die deutsche Politik: Wer ist Naomi Seibt? Seibt tritt seit einigen Jahren als rechte Influencerin und AfD-Unterstützerin auf, sie lebt bereits in den USA. Von deutschen Boulevard-Medien wurde sie aufgrund ihrer Positionen als "Anti-Greta" bezeichnet – als Gegensatz zur Umweltaktivistin Greta Thunberg . In ihren Videos kritisiert sie Feminismus, Abtreibungen, die Migrationspolitik, die angebliche Weinerlichkeit von Lesben und Schwulen und immer wieder den menschengemachten Klimawandel . Immer wieder tritt sie auch auf AfD-Veranstaltungen auf und solidarisiert sich mit den Politikern der Partei. Mitglied ist sie aber nicht. Größere Bekanntheit erhielt sie durch mehrere Reaktionen Elon Musks auf ihre X-Posts, auf deren Grundlage er sich insbesondere im Vorfeld der Bundestagswahl 2025 immer wieder zur deutschen Politik äußerte. Mittlerweile steht Seibt offenbar persönlich in Kontakt mit dem Ex-Berater von US-Präsident Donald Trump und nennt sich selbst "Musk-Flüsterin". Der Tesla-Chef habe laut Seibt selbst Angst nach Europa zu reisen und habe Seibts Visa-Entscheidung zugestimmt.