Anruf aus der Todeszelle: „Ich werde am Dienstag hingerichtet“
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In der Stadt Tabuk im äußersten Norden Saudi-Arabiens flackern Neonlichter in einer überfüllten Gefängniszelle und markieren den Beginn eines neuen Tages.
Die Gefangenen warten. Wenn die Wärter eintreten, wissen sie, dass jemand weggebracht werden wird. Ein Exekutionskommando aus etwa 20 Wärtern nähert sich einem Insassen leise, flüstert ihm etwas ins Ohr und führt ihn hinaus. Einige brechen in Tränen aus, andere bitten einfach um Vergebung.
Dies ist das Schicksal von Hunderten von Ausländern, die in Saudi-Arabien wegen gewaltfreier Drogendelikte zum Tode verurteilt wurden, einige davon wegen angeblichen Drogenhandels für nur wenige hundert Dollar.
Erzwungene Geständnisse, Folter, Hinrichtungen – Alltag in Tabuk
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