Добавить новость
ru24.net
World News
Ноябрь
2025

Dispozinsen: Volks- und Raiffeisenbanken strafen ihre Kunden besonders ab

0
Wer mehr Geld abbucht, als tatsächlich auf dem Konto liegt, muss eine Gebühr an die Bank zahlen. Diese Dispozinsen variieren von Bank zu Bank stark. Das Girokonto zu überziehen, bleibt ein kostspieliger Weg, um sich Geld zu leihen. Bereits innerhalb des vereinbarten Dispositionsrahmens verlangen die Geldhäuser im Schnitt 11,31 Prozent Zinsen, wie eine aktuelle Datenanalyse des Vergleichsportals Verivox ergeben hat. Wer die Obergrenze überschreitet, muss nochmals höhere Zinsen zahlen. Im Schnitt beträgt der Aufschlag dann 4,26 Prozentpunkte, in der Spitze kommen so Zinssätze von bis zu 19,75 Prozent zustande. Grundlage der Analyse ist ein Datensatz der Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (Bafin) zu 6.800 Girokonto-Modellen von rund 1.100 Banken und Sparkassen. Bei 5.207 Kontomodellen ist eine Überziehung grundsätzlich möglich und mit bestimmten Zinsen ausgewiesen. Das kostet ein hoher Dispozins wirklich In der Spitze verlangen einzelne Banken schon innerhalb des Disporahmens bis zu 15,31 Prozent Zinsen. Vor allem Volks- und Raiffeisenbanken langen richtig zu: Unter den 20 Banken mit den höchsten Dispo-Zinsen befinden sich zwölf genossenschaftliche Kreditinstitute, sieben Sparkassen und eine überregionale Privatbank, wie Verivox berichtet. Ein ähnliches Bild zeigt sich bei den Zinsen für geduldete Überziehungen des Disporahmens: Auch hier verlangen vor allem Volks- und Raiffeisenbanken sowie Sparkassen am meisten. Wie teuer das werden kann, hat Verivox an einem Beispiel ausgerechnet: Wer für zehn Tage mit 500 Euro im Minus steht, zahlt dafür bei einem durchschnittlich hohen Dispozins von 11,31 Prozent 1,57 Euro Zinskosten. Beim teuersten Dispo mit 15,31 Prozent Zinsen wären es 2,13 Euro – also 56 Cent mehr. Gefahr für Kreditwürdigkeit: Darum sollten Sie beim Dispo aufpassen Achtung, Schuldenfalle: Kann man trotz Minus auf dem Konto Geld abheben? Der Verivox-Finanzexperte Oliver Maier stellt fest: "Während die Sparzinsen in den letzten Monaten durch die gelockerte Geldpolitik der Europäischen Zentralbank deutlich gesunken sind, müssen Bankkunden für das Minus auf dem Konto immer noch sehr hohe Zinsen zahlen". Bei der Auswahl ihres Girokontos sollten Kunden allerdings nicht nur auf niedrige Überziehungszinsen achten. Auch Kosten für Kontoführung, Karten und Bargeldabhebungen seien zu beachten, mahnt Maier. Wer auf dem Girokonto dauerhaft im Minus steht, sollte sich nach Alternativen umsehen. Ein Ratenkredit mit günstigen Konditionen sei mitunter nur halb so teuer wie der Kredit über das Girokonto. Verbraucher können bei der Bafin Konditionen vergleichen Seit Jahresbeginn gibt auch die Bafin den Verbrauchern auf einer eigenen Webseite Orientierung im Kontendschungel. Mit wenigen Mausklicks können Nutzerinnen und Nutzer Merkmale für ihr Wunschkonto festlegen und bis zu drei Kontomodelle direkt miteinander vergleichen. Um ein Konto zu eröffnen, müssen sich Verbraucher dann an den jeweiligen Anbieter wenden. Zusätzlich zu Girokonten führt der Bafin-Kontenvergleich Kontenmodelle für Minderjährige, Auszubildende, Studierende oder Menschen in Rente auf. Zudem sogenannte Basiskonten: Mit der Umsetzung einer EU-Richtlinie hat in Deutschland seit dem 19. Juni 2016 jeder Bürger Anspruch auf ein Girokonto. Zuvor hatten es insbesondere Menschen ohne festen Wohnsitz oder Flüchtlinge oft schwer, ein Konto zu eröffnen.



Moscow.media
Частные объявления сегодня





Rss.plus
















Музыкальные новости




























Спорт в России и мире

Новости спорта


Новости тенниса