Eintracht Frankfurt: Burkardt verletzt – kommt DFB-Stürmer Füllkrug?
Eintracht Frankfurt muss wochenlang auf seinen Top-Torjäger verzichten. Die Hessen suchen nach Alternativen. Kehrt ein alter Bekannter in die Bundesliga zurück? Am Mittwoch kassierte Eintracht Frankfurt in der Champions League eine empfindliche 0:3-Pleite gegen Atalanta Bergamo . Noch bitterer für die Hessen: Stürmer Jonathan Burkardt verletzte sich nach rund einer Stunde, musste von Betreuern gestützt den Platz verlassen. Der deutsche Nationalspieler konnte nicht richtig auftreten. Einen Tag später gab die Eintracht die Diagnose bei Burkardt bekannt. Der 25-Jährige habe sich eine Muskelverletzung in der linken Wade zugezogen, hieß es. Er werde bis auf Weiteres ausfallen, teilte der Bundesligist mit. Wie der Pay-TV-Sender Sky nun berichtet, wird Burkardt seinem Team bis ins neue Jahr fehlen. Zweiter Anlauf: Kommt Osula dieses Mal? Durch den Ausfall Burkardts gerät Frankfurt sportlich in die Bredouille. Der ehemalige Mainzer ist in dieser Saison der erfolgreichste Torschütze seiner Mannschaft. In der Bundesliga traf Burkardt bisher achtmal, in der Königsklasse dreimal. Die Folge: Die Eintracht arbeitet laut Sky nun daran, eine Alternative für Burkardt zu verpflichten. Dabei rücken gleich zwei Spieler in den Fokus. Einer davon ist William Osula. Der 22-jährige Däne steht in der Premier League bei Newcastle United unter Vertrag. Dem Bericht nach prüft Frankfurt, ob ein Kauf oder eine Leihe im Winter möglich ist. Newcastle präferiert offenbar, den Spieler komplett abzugeben. Der will nach wie vor nur nach Frankfurt, heißt es. Schon im Sommer wäre er fast dort gelandet. Der Deal scheiterte jedoch kurz vor Transferschluss. Frankfurt beschäftigt sich wohl auch mit Füllkrug Die zweite Alternative für Burkardt, die in Frankfurt dem Vernehmen nach intern diskutiert wird: Niclas Füllkrug . Der DFB-Profi läuft aktuell noch für West Ham United auf. Doch schon seit längerem steht ein Abgang des früheren Bremers und Dortmunders im Raum. Anfang November sagte Füllkrug-Berater Thorsten Wirth in einem Podcast über den Wechsel seines Klienten vom BVB nach England: "Rückblickend muss man sagen, der Transfer hat nicht funktioniert. Da müssen wir nichts schönreden." Auf die Frage, ob man Füllkrug nun von der Insel hole, antwortete Wirth vielsagend: "Das muss dann immer im Zusammenspiel mit dem Verein passieren. Aber, sagen wir mal so: Ich glaube, es kann schon Sinn machen, dass man da was verändert." Zuletzt waren auch der VfL Wolfsburg und der FC Augsburg als möglich Abnehmer für Füllkrug genannt worden. Nun hat also auch Frankfurt den 32-Jährigen auf dem Zettel. Aber: Bei der Eintracht, so heißt es, will man eigentlich lieber auf entwicklungsfähige Spieler, die ihren Wert noch steigern können, setzen.