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Gießen: AfD-Gegner blockieren Autobahnzubringer, Zusammenstöße mit Polizei

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Am Morgen kommen Menschen in Gießen an, die gegen die geplante Neugründung der AfD-Jugend auf die Straße gehen wollen. Es kommt zu Verkehrsbehinderungen und Zusammenstößen mit der Polizei. In Gießen kommt es seit dem Morgen zu massiven Protesten mit Blockaden und Demos gegen die Gründung der neuen AfD-Jugendorganisation in der mittelhessischen Stadt. Am Morgen kam es zu ersten, von den Aktivisten vorab angekündigten Blockaden. Zudem fanden sich Tausende Menschen zu Demonstrationszügen in der Stadt ein, im Tagesverlauf werden Zehntausende erwartet. Rund um Gießen gebe es Personengruppen, die an Autobahnen, Bundes- und Landesstraßen "massiv" die Straßen blockierten, sagte ein Polizeisprecher. Eine solche Blockade ist auf Videos von der B429 zu sehen. Etwa zehn Personen sollen sich dort laut der Polizei abseilen. In Gießen selbst blockiere ein Bus einen Kreisverkehr, sagte eine Polizeisprecherin. Neue AfD-Jugend: Noch schlagkräftiger, einflussreicher, radikaler Gegenprotest bei AfD-Gründungstreffen: "Größte antifaschistische Mobilisierung, die es je gab" Vereinzelt kam es bereits zu Zusammenstößen zwischen Polizei und Demonstranten. Die Polizeisprecherin erklärte, es gebe eine "aktive Lage mit vielen verschiedenen Schauplätzen" in der Stadt. Auch auf dem Bahnhofsvorplatz in Gießen haben sich Hunderte Demonstranten versammelt. Polizei wird teils mit Steinen beworfen Eine größere Gruppe habe versucht, eine Polizeiabsperrung an einem Umspannwerk vor Gießen zu durchbrechen. Einsatzkräfte hätten das weitere Vordringen verhindert, dabei sei ein Beamter leicht verletzt worden. Teils seien Polizisten mit Steinen beworfen worden. Die Polizei ist mit einem Großaufgebot und Beamten aus mehreren Bundesländern vor Ort, auch weil vorab Gewaltaufrufe aus der linken Szene kursierten. Die AfD will in der mittelhessischen Stadt mit rund 92.000 Einwohnern eine Nachfolgeorganisation für die Junge Alternative (JA) mit dem Namen "Generation Deutschland" (GD) gründen. Polizei riegelt Messegelände ab Am frühen Morgen waren die ersten Gegner der AfD eingetroffen. Zuvor hatte die Polizei auf Verkehrsbehinderungen auf den Straßen in Gießen und Umgebung durch die Anreise hingewiesen. Rund um das Messegelände, wo sich die AfD-Jugend gründen will, hat die Polizei ein Großaufgebot aufgefahren. Es werde eine sehr große Zahl von Reisebussen erwartet, für die ausreichend Busparkplätze in der Ringallee bereitstünden, hieß es weiter. Die Nacht und der Morgen seien ansonsten bisher ruhig verlaufen. Im Tagesverlauf wollen in Gießen rund 50.000 Menschen bei rund 30 angemeldeten Demonstrationen, Kundgebungen und Mahnwachen gegen die AfD auf die Straße gehen. Zu den Veranstaltern gehören unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund, die Partei die Linke, Attac, die Jusos sowie Omas gegen Rechts. Bündnis will Zufahrtswege zum Gründungstreffen blockieren. Das Bündnis "Widersetzen" hatte zudem bereits seit Wochen angekündigt, Zufahrtswege zu der Gründungsversammlung blockieren zu wollen, um diese zu verhindern. Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) hatte sich vorab wegen Gewaltaufrufen aus der linken Szene besorgt gezeigt und auch darauf verwiesen, dass Blockaden nicht rechtmäßig seien. Er rechnet mit einer "herausfordernden Großlage" in Gießen – mehrere Polizisten aus Hessen und 14 weiteren Bundesländern sollen für Sicherheit sorgen. Die AfD will in der mittelhessischen Stadt eine Nachfolgeorganisation für die Junge Alternative (JA) mit dem Namen "Generation Deutschland" (GD) gründen. Die JA hatte sich im Frühjahr aufgelöst, nachdem sich die AfD von ihr getrennt hatte. Als eigenständiger Verein war die JA nur lose an die AfD angebunden gewesen.



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