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Neujahrs-Folge: Tabuthema Suizid auf dem "Traumschiff": Das sagt das ZDF dazu

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"Das Traumschiff" schippert normalerweise in seichten Gewässern, an Neujahr entschied sich das ZDF jedoch für einen Plot rund um Suizid. Was der Sender dazu sagt.

Das dürfte viele Zuschauer verstört haben: Die neue "Traumschiff"-Folge, die das ZDF an Neujahr ausstrahlte, wich vom üblichen Eskapismus-Konzept ab. Bei der Fahrt nach Madikwe, Südafrika wurde unter anderem auch das Tabu Suizid zum Thema. 

Ein zentraler Handlungsstrang drehte sich um die beiden Alleinreisenden Emilia (Nadine Wrietz) und Oliver (Götz Schubert), die sich an Bord das Leben nehmen wollen. In einer an den Film "Titanic" erinnernden Sequenz, treffen sich die beiden zufällig an der Reling und halten sich in letzter Sekunde gegenseitig von ihrem Vorhaben ab. 

"Das Traumschiff" traut sich an ein heikles Thema

Später kommt auch ein Kellner, dargestellt von Satiriker Lutz van der Horst, ins Spiel, der ebenfalls seinem Leben ein Ende setzen möchte. Das Ganze wird komödiantisch in Szene gesetzt. Hoteldirektorin Hanna Liebhold (Barbara Wussow) verkörpert die moralische Instanz, die eindringlich vor dem Schritt warnt und immer wieder Hilfe anbietet. 

Es ist ein Wagnis für das ZDF, von der üblichen Erfolgsformel abzuweichen – zumal Berichte über Suizide immer heikel sind, da sie nachweislich zu Nachahmungstaten führen können. Wieso hat sich der Sender also für diesen Plot entschieden?

"'Das Traumschiff‘ erzählt Geschichten, die unterhalten, berühren und manchmal auch zum Nachdenken anregen", teilt die Redaktion auf Anfrage des stern mit. Das Thema habe leider reale Bezüge: "Immer wieder kommt es vor, dass Menschen auf Kreuzfahrten einen verzweifelten Schritt gehen. Uns ist bewusst, dass Suizid ein äußerst ernstes und sensibles Thema ist." Das ZDF betont außerdem weiter: "Auch wenn die Handlung stellenweise komödiantisch zugespitzt ist, war es uns wichtig, die Tragweite nicht zu verharmlosen. Die Geschichte in dieser Folge endet mit einer klaren, positiven Botschaft: Es gibt immer einen Ausweg und Hilfe ist möglich."

Der Sender verweist außerdem auf die Hinweistafel zwischen Handlungsende und Abspann, die Betroffenen Hilfsangebote zur Verfügung stellt.

Sollte die Folge gut ankommen, ist sogar eine Fortsetzung möglich: Am Ende schließen die drei Betroffenen einen Pakt, sich in einem Jahr noch einmal an Bord zu treffen und ihren Plan bis dahin ruhen zu lassen.

Sie haben suizidale Gedanken? Hilfe bietet die Telefonseelsorge. Sie ist anonym, kostenlos und rund um die Uhr unter 0 800 / 111 0 111 und 0 800 / 111 0 222 erreichbar. Auch eine Beratung über E-Mail ist möglich. Eine Liste mit bundesweiten Hilfsstellen findet sich auf der Seite der Deutschen Gesellschaft für Suizidprävention.




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