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Zinsen für Sparer: Warum sie 2026 unverzichtbar bleiben

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Tagesgeld und Festgeld versprechen keine Renditewunder. Warum sie trotzdem eine Schlüsselrolle beim Vermögensaufbau spielen. Viele Deutsche lassen ihr Geld unverzinst auf dem Tagesgeldkonto liegen. Das ist auf den ersten Blick sinnvoll: Wer liquide bleibt, kann unerwartete Ausgaben jederzeit stemmen. Doch genau hier liegt ein häufig unterschätztes Problem, sagt Jasmin Ehlert, Chefanalystin der Sparplattform Raisin. Oft bleibt Geld deutlich länger auf dem Konto liegen, als eigentlich nötig wäre. So lange, dass sich selbst ein sechsmonatiges Festgeld mit spürbarer Verzinsung gelohnt hätte. Auch im Jahr 2026 kommen Sparer daher am Thema Zinsen nicht vorbei. Große Sprünge bei den Zinssätzen sind zwar nicht zu erwarten. Doch gerade diese Stabilität eröffnet Chancen – vorausgesetzt, Anleger setzen Zinsen gezielt ein. Welche Rolle sie künftig beim Vermögensaufbau spielen und worauf Sparer jetzt achten sollten, erklärt Jasmin Ehlert im Gespräch mit t-online. Warum Zinsen für viele greifbarer sind als Aktien oder Fonds Zinsen genießen in Deutschland einen besonderen Vertrauensvorschuss. Viele Menschen interessieren sich stärker für Tagesgeld und Festgeld als für ETFs oder Aktien. Für Jasmin Ehlert ist das wenig überraschend. Zinsprodukte seien "greifbar, verständlich und sicher". Viele Menschen wüssten sofort, was sie bekommen: einen festen Zinssatz für eine bestimmte Laufzeit. Tages- oder Festgeld: Welche Anlageform sich für Sie lohnt Geld "zwischenparken": Lohnt sich Tagesgeld? Hinzu kommt die starke Präsenz des Themas in den Medien. Entscheidungen der Europäischen Zentralbank (EZB) wirken sich nicht nur auf Sparzinsen, sondern auch auf Kredite aus. Dadurch betreffen sie den Alltag vieler Menschen direkt. Die zentrale Frage laute deshalb oft: Muss ich jetzt etwas tun oder kann ich mein Geld einfach liegen lassen? Genau dieses Bedürfnis nach Orientierung treibt das Interesse an Zinsen. Warum Zinsen allein nicht reichen, aber unverzichtbar sind Mit Zinsen allein lässt sich langfristig kein Vermögen aufbauen, sagt Ehlert. Für höhere Renditen sei ein Engagement am Aktienmarkt nötig. Doch daraus folgt nicht, dass Zinsen überflüssig wären – im Gegenteil. "Man sollte nicht sein gesamtes Vermögen auf ein Steckenpferd setzen", warnt die Expertin. Wer alles in einen ETF investiert, könne in Schwierigkeiten geraten, wenn größere Ausgaben anstehen – etwa für einen Wohnungskauf, ein Auto oder Familienzuwachs – und die Börsen gerade schwächeln. Aktien seien grundsätzlich eine langfristige Geldanlage, gedacht für Zeiträume von 20, 30 oder 40 Jahren. Anlagetipp: Wie lege ich für 15 Jahre Geld an? Expertin verrät Erfolgsstrategie: Welche bekannten Marken die besten Investments bieten Zinsprodukte erfüllen daher eine andere Funktion. Tagesgeld und Festgeld eignen sich für kurz- bis mittelfristige Ziele. Geld, das innerhalb der nächsten Jahre gebraucht wird oder jederzeit verfügbar sein soll, gehört laut Ehlert nicht an die Börse, sondern verzinst aufs Konto. Zinsen über der Inflation: Sicherheit statt Renditejagd Viele Sparer fragen sich, ob es überhaupt noch Zinsangebote gibt, die die Inflation ausgleichen. Die Antwort lautet: ja. Laut Ehlert finden sich am Markt derzeit zahlreiche Angebote, die über der Inflationsrate liegen. Damit steht nicht der große Vermögensaufbau im Vordergrund, sondern der Erhalt der Kaufkraft, idealerweise mit einem kleinen Wertzuwachs. Dieser Aspekt werde oft unterschätzt. Geldanlage bedeute nicht nur, möglichst hohe Erträge zu erzielen. Ebenso wichtig sei das persönliche Sicherheitsgefühl. "Es bringt nichts, in etwas zu investieren, wenn es einem nachts den Schlaf raubt", sagt Ehlert. Festgeld und Tagesgeld geben vielen Menschen genau diese Sicherheit und sind damit ein wichtiger Baustein jeder Anlagestrategie. Zinsausblick 2026: Viel Stabilität, wenig Bewegung Für das Jahr 2026 erwartet Ehlert bei den Sparzinsen keine großen Veränderungen. Die EZB hat den Leitzins seit dem Sommer 2025 nicht mehr geändert, und auch die Banken zeigen seit Längerem ein stabiles Zinsniveau. Erhöhung in Sicht? Das erwarten Experten für die Zinsen 2026 Niedrigzinsen sind zurück: Banken lassen Sparer im Regen stehen Historisch betrachtet, bleiben Sparzinsen etwa zwei Jahre nach einer Zinssenkung relativ konstant. Kleinere Nuancen gibt es dennoch: Bei längeren Laufzeiten sind die Zinsen zuletzt minimal gestiegen – um rund 10 Basispunkte, also 0,1 Prozentpunkte. Für Sparer sei das kaum spürbar. Bei sehr kurzen Laufzeiten wie dem Tagesgeld könnte es im Durchschnitt noch leicht nach unten gehen. Insgesamt rechnet Ehlert jedoch damit, dass die Zinsen bis Ende 2026 auf dem heutigen Niveau bleiben. Warum Banken die Zinsen nicht weiter senken können Während Sparkassen und Volksbanken traditionell niedrige Zinsen zahlen, bieten überregionale Banken oft attraktivere Konditionen. Dennoch haben auch diese kaum noch Spielraum nach unten. Trotz geopolitischer Unsicherheiten hätten die Banken erkannt, dass weitere Zinssenkungen ihre Attraktivität gefährden könnten, sagt Ehlert. Zudem habe sich die sogenannte Zinskurve normalisiert: je länger die Laufzeit, desto höher der Zins. Das war vor einem Jahr noch anders. Diese Struktur spricht für Stabilität im Markt und für Planungssicherheit für Sparer. Aktionszinsen: Lockangebote mit Tücken Trotz gesunkener Leitzinsen werben Banken weiterhin mit zeitlich begrenzten Angeboten von bis zu drei Prozent Zinsen auf Tages- oder Festgeld. Solche Aktionszinsen dienen vor allem der Neukundengewinnung. Für Banken sind sie gut kalkulierbar: Sie wissen genau, wie lange und in welchem Umfang sie die Zinsen zahlen müssen. Minizinsen beim Tagesgeld: Sparkassen locken mit Topzinsen auf lange Sicht Bis zu 3 Prozent Zinsen: Was hinter dem Sparbrief der VW-Bank steckt Nach Ablauf der Aktion fällt der Zinssatz oft deutlich, teils auf unter ein halbes Prozent. Zwar wechseln einige Kunden dann konsequent, doch viele bleiben aus Bequemlichkeit. Genau darauf setzen die Banken. Dass diese Strategie aufgeht, zeigt laut Ehlert die anhaltend hohe Zahl solcher Lockangebote. Der wichtigste Rat der Expertin lautet deshalb: aktiv bleiben und regelmäßig vergleichen. Sparer sollten genau prüfen, wie hoch der Aktionszins ist und welcher Zinssatz danach gilt. Bei Raisin etwa haben Kunden nach Ablauf eines Willkommenszinses von 3,2 Prozent die Möglichkeit, in ein Folgetagesgeld mit rund zwei Prozent zu wechseln. Solche Anschlusslösungen können verhindern, dass Geld unnötig niedrig verzinst liegen bleibt. Höhere Zinsen im Ausland: Wie sicher ist das? Immer mehr deutsche Sparer legen ihr Geld bei europäischen Banken an. Dieser Trend zeigt sich laut Ehlert in der gesamten Eurozone. Der Grund: Ausländische Banken bieten teils höhere Zinsen, während die Hürden für grenzüberschreitende Angebote sinken. Krisen im Finanzsystem: So sicher ist Ihr Vermögen bei einer Bankenpleite Frag t-online: Welche Sicherungsfonds schützen mein Geld? Entscheidend ist dabei die Einlagensicherung. Innerhalb der EU sind Einlagen bis 100.000 Euro pro Kunde und Bank geschützt. Unter diesem Gesichtspunkt spreche nichts dagegen, Geld etwa bei einer Bank in Italien , Frankreich oder Spanien anzulegen, so Ehlert. Auch Länder mit abweichenden Systemen wie Schweden bieten ein vergleichbares Schutzniveau. Seit dem 1. Januar 2026 gilt in Schweden der maximale Entschädigungsbetrag von 1.150.000 SEK (Schwedische Kronen) pro Person und Institut. Zuvor lag dieser bei 1.050.000 SEK. Da der garantierte Betrag in Kronen fixiert ist, kann der Gegenwert in Euro je nach Wechselkurs zum Zeitpunkt des Entschädigungsfalls leicht über oder unter den üblichen 100.000 Euro liegen. Fazit: Mit der Treppenstrategie flexibel und gut verzinst bleiben Wer Flexibilität und möglichst hohe Zinsen verbinden möchte, fährt laut Finanzexpertin Ehlert mit der sogenannten Treppenstrategie gut. Dabei teilen Sparer ihr Geld auf mehrere Festgeldanlagen mit unterschiedlichen Laufzeiten auf – zum Beispiel sechs Monate, ein Jahr, zwei oder drei Jahre. So sichern Sie sich für einen Teil Ihres Vermögens höhere Zinsen über längere Zeit, bleiben aber gleichzeitig flexibel. Jedes Jahr wird ein Teil des Geldes frei und kann entweder ausgegeben oder zu den dann gültigen Konditionen neu angelegt werden. Für 2026 gilt damit: Zinsen werden keine Renditewunder vollbringen. Doch richtig eingesetzt, bleiben sie ein unverzichtbarer Stabilitätsanker im Vermögensaufbau.



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