Stefan Kuntz: Mutmaßlich Betroffene äußert sich zu den Vorwürfen
Nach dem Aus von Stefan Kuntz als Sportvorstand des Hamburger SV wird weiterhin viel über einen Vorwurf diskutiert. Nun zitiert der "Spiegel" eine angeblich Betroffene. Warum hat Stefan Kuntz den Hamburger SV verlassen? Diese Frage beschäftigt seit Tagen die Fans des Klubs von der Elbe. Offiziell hatte der Verein zum Jahresbeginn mitgeteilt, dass Kuntz und der HSV sich wegen "persönlicher familiärer Gründe" getrennt hätten. Am vergangenen Wochenende aber meldete die "Bild am Sonntag", dass es vereinsintern Vorwürfe der sexuellen Belästigung gegen Kuntz gebe. Der Beschuldigte widersprach, bezeichnete den Inhalt des "Bild"-Berichts als "falsch". Kuntz beteuerte: "Ich weise diese Vorwürfe entschieden zurück!" Vorwurf: "unangemessener Körperkontakt" Der HSV wiederum betonte am Montag, dass die Vorwürfe "glaubhaft" seien und der Vorstand daraufhin umgehend entschieden habe, eine schnellstmögliche Trennung einzuleiten. "Aufgrund der expliziten Bitte der betroffenen Personen hatte bei der Trennung der Schutz der Betroffenen oberste Priorität, die auch weiterhin anhält", teilte der Verein mit. Der "Spiegel" will nun eine der mutmaßlich betroffenen Frauen gesprochen haben. In dem Bericht spricht sie von "unangemessenem Körperkontakt", den Kuntz mit ihr aufgenommen habe. Zwei weitere Quellen berichteten dem "Spiegel" Ähnliches. Kuntz' Anwälte äußerten sich auf eine Anfrage von t-online nicht. Damit bleiben die Aussagen unbestätigt, es gilt die Unschuldsvermutung. Derweil hat die Staatsanwaltschaft Hamburg gegenüber der Nachrichtenagentur dpa bestätigt , dass "eine erstattete Strafanzeige des Herrn K. vom 12.12.2025 gegen Unbekannt wegen des Vorwurfs der Nachstellung in Bearbeitung ist".