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Nutzfahrzeughersteller: Nordamerika schwächelt: Absatzrückgang bei Daimler Truck

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Eine Region machte Daimler Truck 2025 stark zu schaffen. Anderswo lief es zwar besser. Doch der Absatz ging insgesamt spürbar zurück.

Vor allem die Marktschwäche in Nordamerika hat für einen kräftigen Absatzrückgang beim Nutzfahrzeughersteller Daimler Truck gesorgt. Der Dax-Konzern verkaufte im vergangenen Jahr 422.510 Lkw und Busse, wie das Unternehmen aus Leinfelden-Echterdingen bei Stuttgart mitteilte. Im Vergleich zum Vorjahr entspreche das einem Rückgang von acht Prozent.

Im für die Schwaben so wichtigen Markt Nordamerika brach der Absatz um 26 Prozent ein. Dort verkaufte der Konzern 2025 nur noch rund 142.000 Fahrzeuge. Der Markt in Nordamerika schwächelt, weil sich Speditionen derzeit beim Bestellen neuer Fahrzeuge zurückhalten. Unter anderem wegen der US-Zölle lässt sich das in den kommenden Jahren anfallende Transportvolumen schwer einschätzen.

Die Marke Mercedes-Benz Trucks, die vor allem in Europa und Lateinamerika vertreten ist, verkaufte rund 160.000 Fahrzeuge und blieb damit auf Vorjahresniveau. Das Segment Trucks Asia steigerte seinen Absatz hingegen um vier Prozent auf 107.055 Einheiten. Auch bei den Bussen zog der Absatz leicht an. Daimler Buses verkaufte mit 26.991 Fahrzeugen zwei Prozent mehr als im Vorjahr.

Hinter dem Nutzfahrzeughersteller liegt ein schwieriges Geschäftsjahr. So sank der Umsatz des Dax-Konzerns in den ersten neun Monaten des vergangenen Jahres um acht Prozent auf 36,5 Milliarden Euro im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Der Gewinn ging mit einem Minus von 31 Prozent auf rund 1,57 Milliarden Euro deutlich zurück. Zahlen für das gesamte Geschäftsjahr 2025 will Daimler Truck Mitte März vorlegen.

Sparprogramm angekündigt

Der Konzern will wettbewerbsfähiger werden und hat deshalb unter anderem das Sparprogramm "Cost Down Europe" aufgelegt. Bis 2030 sollen damit die laufenden Kosten auf dem Heimatkontinent um mehr als eine Milliarde Euro sinken, dafür sollen in Deutschland rund 5.000 Stellen wegfallen. Betroffen ist insbesondere die Marke Mercedes-Benz. In Nordamerika soll ebenfalls gespart werden. Maßnahmen zur Senkung der Produktionskapazitäten betreffen dort nach früheren Angaben von Finanzchefin Eva Scherer mehr als 2.000 Jobs.




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