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NBA in Berlin: Franz Wagner strauchelt bei Comeback – "mental schwer"

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Die deutschen NBA-Stars Franz Wagner, Moritz Wagner und Tristan da Silva feiern in Berlin einen emotionalen Heimsieg mit Orlando Magic. Das Trio hatte mit Höhen und Tiefen zu kämpfen. "Lasst uns einen schönen Abend haben", sagte der gebürtige Berliner Franz Wagner den 13.738 Fans in der ausverkauften Berliner Uber Arena kurz vor Spielbeginn am Donnerstagabend. Doch so schön startete der Abend für ihn, seinen Bruder Moritz und Tristan da Silva nicht. Immerhin: die Basketballspieler von Orlando Magic konnten beim ersten regulären Saisonspiel der Liga in Deutschland 118:111 (58:67) gegen die Memphis Grizzlies gewinnen. Doch der Weg dahin war mehr als holprig. Franz Wagner kämpfte um Einsatz – und tat sich lange schwer Franz Wagner hatte Orlando seit Dezember wegen eines verstauchten linken Sprunggelenks gefehlt und gab sein Comeback beim Spiel in seiner Heimatstadt. Entsprechend laut war auch der Jubel der Fans, als der 24-Jährige als letzter Spieler der Starting Five verkündet wurde. Ins Spiel startete Franz Wagner holprig. Seine ersten beiden Wurfversuche vergab er und wurde nach vier Minuten zum ersten Mal für seinen Nationalmannschaftskollegen Tristan da Silva vom Feld genommen. Mit Beginn des zweiten Viertels folgte auch der erste Korberfolg, doch dabei blieb es: Wagner, sonst verlässlicher Scorer, verwandelte in den ersten 24 Minuten lediglich einen von sechs Würfen. Nach der Halbzeit kamen Franz Wagner und sein Team jedoch besser ins Spiel. Der Deutsche traf seine Dreipunkt-Würfe (insgesamt drei von vier), und die Magic-Spieler verteidigten besser. Sie ließen lediglich 13 Punkte des Gegners zu. Mit Beginn des vierten Viertels saß Wagner mit einem bandagierten linken Bein auf der Bank. Nachdem die Grizzlies vier Minuten vor Schluss wieder in Führung gelegen hatten, kehrte er aufs Parkett zurück und leistete sich direkt einen Ballverlust. Doch dann drehte der deutsche Basketball-Superstar auf. Seinen Fehler machte er mit einem erfolgreichen Dreier und einem Korbleger wieder gut und heizte die Stimmung in der Arena mächtig an. 1:39 Minuten vor dem Ende sicherte er sich noch einen wichtigen Defensiv-Rebound, prallte dabei jedoch hart auf den Boden und musste am rechten Ellenbogen behandelt werden. "Dem Arm geht es gut. Das Coolste ist, dass ich gesund durchs Spiel gekommen bin", gab er auf der anschließenden Pressekonferenz Entwarnung. Anschließend verwandelte er noch einen Wurf aus Nahdistanz und behielt auch bei zwei Freiwürfen 15 Sekunden vor dem Ende die Nerven. "Mental war es schwer. Es war eine emotionale Woche, aber das soll keine Entschuldigung sein. Ich bin froh, dass ich am Ende einige wichtige Spielzüge machen konnte und auch mal einer reingegangen ist", sagte er auf der Pressekonferenz. Insgesamt kam er am Ende auf 18 Punkte, von denen er 13 im letzten Viertel erzielte, und zwar trafen drei seiner vier Dreipunktversuche, aber nur sechs von 16 Würfen. Die lange Pause war ihm noch deutlich anzumerken. Orlando-Trainer nimmt deutsches Trio in Schutz Sein Bruder Moritz erlebte den Start der Partie gar nicht auf der Ersatzbank, sondern war erst nach einigen Minuten mit einer dicken Eisbandage an seinem Knie zu sehen. Der 28-Jährige feierte erst am Sonntagabend sein Comeback, nachdem er über ein Jahr mit einem Kreuzbandriss ausgefallen war. Doch der Schreckmoment war nur kurz: Moritz Wagner machte einige Stabilisationsübungen neben der Bank und kam Mitte des ersten Viertels unter dem lauten Jubel der Fans ins Spiel. Mit einem zu kurzen Dreier-Versuch und einem Ballverlust startete das Spiel für ihn jedoch denkbar schlecht. Zu Beginn des zweiten Viertels erzielte er drei Punkte, jedoch gab es in der Defensive noch einige Abstimmungsprobleme mit seinen Kollegen. Am starken dritten Viertel von Magic hatte er hingegen einen großen Anteil. Er verwandelte in der Offensive seinen Wurfversuch und hängte Memphis' bestem Spieler, Jaren Jackson Jr., im Gegenzug ein Offensivfoul an. In der entscheidenden Phase des Spiels blieb er auf der Bank. Insgesamt stand er 14 Minuten auf dem Feld, traf zwei von zwei Freiwürfen und erzielte sieben Zähler. "Ich kann es immer noch nicht glauben, ihr seid die Besten. Das hier heute zu sehen, wir sind unglaublich dankbar", sagte Moritz Wagner sichtlich emotional direkt nach der Partie an die Fans gerichtet. Die besondere Bedeutung des Spiels zeigte sich zudem darin, dass der Deutsche direkt zu seinen Eltern und seiner Oma am Spielfeldrand gegangen war. Er umarmte sie lang und sehr herzlich. Tristan da Silva: Berlin war "wie ein Heimspiel" Bei der Einwechslung von Tristan da Silva jubelten die deutschen Fans lautstark. Doch auch der 24-Jährige hatte mit seinem Wurf zu kämpfen. Zur Halbzeit stand er ebenfalls bei lediglich einem von fünf verwandelten Versuchen. Und das wurde auch im Laufe des Spiels eigentlich nicht mehr besser. In der entscheidenden Phase des Spiels stand er ebenfalls nicht mehr auf dem Feld. Am Ende war er lediglich bei drei von elf Wurfversuchen erfolgreich, traf keinen seiner vier Dreipunktewürfe, aber verwandelte noch zwei Freiwürfe. Dafür lobte er die Berliner Atmosphäre, die sich für Orlando "wie ein Heimspiel" angefühlt habe. Dafür, dass beim deutschen Trio nicht alles rund lief, hatte auch Orlando-Trainer Jamahl Mosley nach dem Spiel Verständnis. "Ihr Adrenalinspiegel war sehr hoch. Aber sie haben sich gut in das Spiel reingekämpft."



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