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Porsche: VW-Tochter verkauft in China deutlich weniger Autos

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Der Luxusautohersteller Porsche hat deutlich weniger Autos verkauft. Vor allem China fällt ab. Nun ändern die Autobauer ihre Strategie. Die Lage des Sportwagenbauers Porsche in China hat sich im vergangenen Jahr zugespitzt. 2025 verkauften das Unternehmen gut 41.900 Fahrzeuge dort. Das waren rund 26 Prozent weniger als ein Jahr zuvor, wie Porsche mitteilte. Insgesamt setzte die VW-Tochter gut 279.400 Sport- und Geländewagen ab. Das ist der niedrigste Stand seit dem Corona-Jahr 2020. Damals hatten die Schwaben fast 272.200 Fahrzeuge ausgeliefert. Besonders hart trifft es die Luxus-Marke in China. Dort handelt es sich um den vierten Rückgang in Folge. Zum Vergleich: Im Jahr 2021 hatte Porsche noch fast 95.700 Sport- und Geländewagen in der Volksrepublik abgesetzt. Als wesentliche Gründe für den erneuten Rückgang nannte Porsche die herausfordernden Marktbedingungen und einen harten Wettbewerb, vor allem bei E-Modellen. Der frühere Porsche-Chef Oliver Blume hatte im vergangenen Jahr mehrfach betont, dass der Markt für Luxusprodukte in der Volksrepublik förmlich zusammengebrochen sei. Führerschein: Flaute bei Fahrschulen – das steckt dahinter Initiative: So sieht die neue E-Auto-Förderung aus Blume musste seine Doppelfunktion als Porsche-Chef und VW-Boss zum Jahreswechsel aufgeben. Der Top-Manager soll sich auf die kriselnde Konzernmutter VW konzentrieren. Die Marke startete nun eine Gegenstrategie für den chinesischen Markt. Ein neues Entwicklungszentrum in Hefei soll die Wende bringen. "In China, für China", lautet die Devise: VW-China-Chef Ralf Brandstätter sagte: "Durch den Ausbau unserer Kapazitäten in Hefei stärken wir unsere Fähigkeit, sehr schnell auf lokale Bedürfnisse zu reagieren." Von "China-Speed" sprechen sie bei VW und völlig veränderten Kundenwünschen. Wo der traditionsbewusste Autolenker in Europa noch klassisch auf Steuer über Regler und Knöpfe beharrt, setzt Chinas junges Autopublikum auf das vom Handy gewohnte Wischen. Auch das Beharren der alten Kundschaft in Europa hat Deutschlands Autobauer in China in Rückstand gebracht. Auch Porsche setzt auf China-Speed und eigene Entwicklungen in der Volksrepublik. Doch ist das nicht ganz unproblematisch. Einst galt die Devise des "Weltautos aus Wolfsburg ." Ein Auto wie der Golf für alle Kontinente. Nun werden Kundenwünsche separat bedient. Nicht ungefährlich für den Standort Wolfsburg. Der Macan macht Hoffnung Für Porsche läuft es auch in anderen Weltregionen nicht rund: Nach China am deutlichsten verloren hat der Konzern im Heimatmarkt Deutschland (minus 16 Prozent) und im Rest Europas (minus 13 Prozent). In den Übersee- und Wachstumsmärkten, das umfasst etwa Afrika, Lateinamerika, Australien , Japan und Südkorea , gibt es ebenfalls ein Minus. Immerhin: In der größten Vertriebsregion Nordamerika liegen die Zahlen mit gut 86.200 Auslieferungen auf Vorjahresniveau. Das bestverkaufte Modell war im Vorjahr der Kompakt-SUV Macan. Porsche lieferte davon gut 84.300 Stück aus, macht ein Plus von zwei Prozent. Mehr als die Hälfte entfiel auf die vollelektrische Variante. Der Sportwagenklassiker 911 legte leicht auf fast 51.600 Fahrzeuge zu. Das sei ein Auslieferungsrekord, hieß es. Bei allen anderen Modellen ging es 2025 bergab – unter anderem beim Modell 718, beim Panamera und dem vollelektrischen Taycan. Einen Verkaufsknick von 21 Prozent gab es beim bislang auslieferungsstärksten Modell, dem SUV Cayenne. 22,2 Prozent der verkauften Porsche-Fahrzeuge waren reine Stromer. Die Zuffenhausener hatten 2024 mehrere Modellreihen erneuert.



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