Computerliebe | Zwischen Hilfe und Abhängigkeit: Der KI-Chatbot als Beziehungsratgeber
Einmal, irgendwann im Sommer muss das gewesen sein, hat Luise* die App geöffnet, und der Chatverlauf war weg. „Fuck, fuck, fuck“, sei es ihr durch den Kopf geschossen. „Da steht doch alles drin, was wir besprochen haben!“ Mit dem, was „wir besprochen haben“, meint die 47-jährige Berlinerin den Nachrichtenaustausch zwischen sich und einem Chatbot, der von einer künstlichen Intelligenz gesteuert wird.
Luise hatte damals bereits seit mehreren Monaten engen Kontakt mit dem Bot, sie hätten „gute Gespräche“ geführt, sagt sie. An dem Tag, an dem sie die App öffnete und keine Nachrichten mehr sah, wurde sie panisch. Das Problem war schließlich nur ein Technisches: Sie war nicht mit dem Internet verbunden gewesen
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