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Handball-EM: Bundestrainer Gíslason gesteht Fehler nach Serbien-Pleite

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Gegen Serbien kassiert das DHB-Team eine Vorrunden-Niederlage bei der EM. Der Einzug in die Hauptrunde ist in Gefahr. Einen besonders bitteren Moment erlebte der Bundestrainer. Es war eine Szene, die sinnbildlich stand, für den gebrauchten Tag der deutschen Handball-Nationalmannschaft. Es läuft die 58. Minute des zweiten Vorrundenspiels gegen Serbien. Das DHB-Team liegt nach einer Halbzeitführung von vier Toren wenige Minuten vor Schluss mit 25:26 hinten. Das deutsche Team fährt einen Angriff, Miro Schluroff steckt den Ball auf Juri Knorr durch, der wirft und trifft. Doch fast zeitgleich ertönt auf einmal die Sirene. Bundestrainer Alfreð Gíslason hat den Buzzer für eine Auszeit gedrückt. Die Schiedsrichter stellen nach Ansicht der Videobilder fest: Gíslason nahm die Auszeit den Bruchteil einer Sekunde bevor der Ball nach Knorrs Wurf die Torlinie überquerte. Der mögliche Ausgleichstreffer zählt also nicht, Deutschland bleibt in Rückstand. Am Ende verliert die DHB-Auswahl mit 27:30 und muss vor dem letzten Vorrundenduell mit Spanien am kommenden Montag (ab 20.30 Uhr im Liveticker bei t-online) um den Einzug in die Hauptrunde bangen. "Geht völlig auf meine Kappe" Seine verunglückte Aktion bemerkte Bundestrainer Gíslason während des Spiels sofort. Er lehnte enttäuscht den Oberkörper zurück. Nach dem Spiel übernahm er die volle Verantwortung für den versehentlichen Tor-Klau: "Dass ich das Timeout nehme, ist natürlich fatal. Das geht völlig auf meine Kappe." Doch warum entschied er sich überhaupt in dieser Situation eine Auszeit zu nehmen? Deutschland war während des Angriffs durch eine vorangegangene Zweiminutenstrafe gegen Julian Köster noch in Unterzahl. Es fehlten jedoch nur noch wenige Sekunden bis zum Ablauf der Strafe. Er habe nur nach oben auf den Videowürfel geschaut, um zu sehen, wann die Strafe abgelaufen sei, erklärte Gíslason. "Ich wollte ein Timeout nehmen, wo wir gerade vollzählig sind", so der Bundestrainer. Das sei aber falsch gewesen, "weil ich so in dem Moment nicht gesehen haben, dass Juri durch ist", gab er zu. "Leider habe ich dann den Bruchteil einer Sekunde zu früh gedrückt." "Mein Gott, das passiert" Seine Spieler nahmen Gíslason nach dem Spiel allerdings in Schutz. Abwehr-Hühne Tom Kiesler sagte zwar: "Es ist natürlich ärgerlich. Wenn er die Auszeit nicht nimmt, ist es ein Tor", schränkte aber ein: "An dem einen Tor lag es aber wohl nicht heute." Kapitän Johannes Golla wurde noch deutlicher. "Alfred entscheidet sich eigentlich in einem guten Moment für die Auszeit, weil der Arm (des Schiedsrichters, um Zeitspiel anzuzeigen, Anm. d. Red.) noch nicht oben war", sagte er. Dass Knorr in der Situation dann erfolgreich eingelaufen und zum Abschluss gekommen sei, sei keinem geplanten Spielzug, sondern der Intuition des Spielers zu verdanken gewesen. "Jetzt war es ungünstig, aber mein Gott, das passiert", wischte Golla den Fehler des Trainers weg. "Da sind wir ihm nicht böse. Er ist uns auch nicht böse, wenn wir einen freien Ball verwerfen oder einen dummen Fehler machen." Ähnlich wie Kiesler bekräftigte der Kreisläufer: "Das passiert einfach und auch an der Szene hat es heute nicht gelegen, sondern wir hatten viele Situationen, oder eigentlich das ganze Spiel Zeit, es besser zu machen. Da wollen wir nicht zu viel auf das eine Missgeschick gucken." Der betroffene Knorr selbst sah es ähnlich: "Das passiert", sagte er knapp am ARD-Mikrofon und führte aus, in der Szene den Tiefpunkt einer schlechten zweiten Halbzeit zu sehen, in der die deutsche Mannschaft eine Vier-Tore-Halbzeitführung aus der Hand gab. "Das war die Kirsche auf der Torte", so Knorr.



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