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Grönland: Bundeswehr zieht Soldaten wieder ab

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Die Bundeswehr zieht ihre Soldaten nach nur zwei Tagen wieder aus Grönland ab. Ein Sprecher erklärt, der Einsatz sei zufriedenstellend beendet worden. Das Erkundungsteam der Bundeswehr soll schon an diesem Sonntag wieder aus Grönland abziehen. Die 15 Soldaten werden die Arktisinsel mit einem Zivilflugzeug in Richtung Kopenhagen verlassen, wie ein Sprecher des operativen Führungskommandos der Deutschen Presse-Agentur sagte. Zuvor hatte "Bild" berichtet. Noch am Samstag hatte ein Sprecher des Führungskommandos der dpa mitgeteilt, dass noch nicht absehbar sei, wie lange der Aufenthalt der Bundeswehrsoldaten dauern werde. Ein Flugzeug mit dänischen und deutschen Militärangehörigen war erst am Freitagabend in Grönland eingetroffen. Laut "Bild" soll der Befehl zum Abzug erst am frühen Sonntagmorgen in Grönland eingetroffen sein. Es soll keine Begründung gegeben haben. "Wir sollten da nicht naiv sein": Diese Milliardäre haben es auf Grönland abgesehen Europäer kritisieren Trump: "Würde Putin zum glücklichsten Mann der Welt machen" Die Nachrichtenagentur Reuters zitiert einen Sprecher des Führungskommandos mit den Worten: "Das Erkundungsergebnis ist so, dass alle zufrieden sind und in Deutschland nun die Auswertung vorgenommen wird." Der Einsatz sei nicht etwa abgebrochen worden. "Die Erkundung ist auftragsgemäß abgearbeitet worden." Wann genau die Bundeswehrsoldaten wieder in Deutschland eintreffen, ließ der Sprecher offen. Dänische und französische Soldaten starten Übung Laut dem dänischen Kommandochef soll die militärische Übung europäischer Nato-Staaten auf Grönland noch mehrere Monate andauern. "Das, was wir gerade machen, ist, eine länger andauernde Übung zu planen, kontinuierlich das ganze Jahr 2026 hindurch und vielleicht auch ins Jahr 2027 hinein", sagte der Chef des Arktischen Kommandos, Søren Andersen, der Deutschen Presse-Agentur in Nuuk am Samstag. Andersen sagte der dpa, die USA seien wie alle Nato-Nationen eingeladen worden, "hier oben zu trainieren". Das Arktische Kommando, das Teil der dänischen Streitkräfte ist, arbeite täglich mit dem amerikanischen Militär zusammen. "Einer der Offiziere in meinem Stab ist Teil des Stabs, der auf der Pituffik Space Base ist, der amerikanischen Basis in Nordgrönland", sagte Andersen. "Wir arbeiten mit den USA täglich zusammen, daran hat sich nichts geändert." Trump erpresst die EU: Ein Ultimatum, das alles verändert Europäer kritisieren Trump: "Würde Putin zum glücklichsten Mann der Welt machen" Für die eigentliche Übung seien bislang nur französische Soldaten vor Ort. "Die anderen Länder sind hier, um sich die Möglichkeiten anzusehen. Ob die USA sich die Möglichkeiten ansehen, auch mit anderen Nato-Ländern zu trainieren, darüber werden wir, glaube ich, innerhalb des nächsten Monats eine Entscheidung haben", sagte Andersen. Logistiker und Experten der Bundeswehr in Grönland Die Bundeswehrsoldaten sollten nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Berlin Bedingungen für gemeinsame Militärübungen prüfen. Es gehe um die Frage, ob die Arktis sicher sei und inwiefern Deutschland mit seinen Nato-Partnern dazu beitragen könne, hatte ein Ministeriumssprecher gesagt. Das deutsche Team bestand demnach aus Logistikern und Experten unterschiedlicher Bereiche. Die Erkundungsmission wird von Dänemark angeführt, zu dem die größtenteils mit Eis bedeckte Insel gehört. US-Präsident Donald Trump hat wiederholt deutlich gemacht, dass Amerika sich die Insel einverleiben will – was die europäischen Nato-Partner vehement ablehnen. Am frühen Samstagabend kündigte Trump zusätzliche Zölle für Deutschland und sieben weitere europäische Nato-Länder an, die jüngst Soldaten auf die Erkundungsmission nach Grönland geschickt hatten.



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