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Warnung der US-Flugaufsicht: Müssen Fluggäste in der Karibik Angst vor Angriffen der USA haben?

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Für Länder in Mittel- und Südamerika haben die USA Warnungen an Airlines herausgegeben – wegen "militärischer Aktivitäten". Was bedeutet das für die Flugpassagiere dort? 

"US-Militärflugzeuge können ohne oder nur mit kurzfristiger Vorankündigung in oder unterhalb der von der Zivilluftfahrt üblicherweise genutzten Reiseflughöhen operieren und ohne Transponder fliegen, da die Militäroperationen der USA in der Region fortgesetzt werden" – mit diesen Worten mahnt die US-Luftfahrtbehörde FAA derzeit zur Vorsicht bei Flügen über Mittelamerika und dem Norden Südamerikas.

Durch mögliche "militärische Aktivitäten" können demnach GPS-Signale und die Navigation gestört werden. Konkret werden Teile von Mexiko, Panama, Kolumbien und Ecuador sowie Luftraumabschnitte über dem östlichen Pazifik genannt. Die Warnungen gelten für 60 Tage, also bis Mitte März. Wie gefährlich sind Flugreisen in der Region?

Kriegsschiffe und Militärflugzeuge der USA sind in der Karibik aktiv

In Lateinamerika sind seit Monaten zahlreiche US-Kriegsschiffe und Militärflugzeuge im Einsatz, seitdem häufen sich auch die Hinweise der US-Behörde für Piloten. Anfang Januar hatten die USA Ziele in Venezuela angegriffen. Staatschef Nicolás Maduro wurde dabei gefangen genommen und in die Vereinigten Staaten gebracht. In New York soll ihm wegen Drogendelikten der Prozess gemacht werden.

Nach dem Angriff in Venezuela erklärte US-Präsident Donald Trump erneut, Mexiko werde von Drogenkartellen regiert. "Mit Mexiko wird etwas geschehen müssen", sagte er nebulös. In einer ersten Stellungnahme der mexikanischen Flugsicherheit heißt es, die aktuelle FAA-Warnung gelte nur für US-Flugzeuge, sei als "vorbeugende Empfehlung" gemeint und explizit kein "Flugverbot". Daher gebe es auch "keinerlei Auswirkungen auf die Zivilluftfahrt in Mexiko".

Beinahe-Zusammenstöße von Militär- und Zivil-Flugzeug

Im Dezember hatten die USA in der Karibik mehrfach angebliche Drogenboote aus Venezuela festgesetzt sowie einen venezolanischen Öltanker beschlagnahmt. Im Zuge der Militäreinsätze schränkte die US-Luftfahrtbehörde zahlreiche Flüge über dem Gebiet ein. Fluggesellschaften mussten daraufhin Hunderte von Flügen streichen, Tausende von Passagieren waren deshalb in der Region gestrandet. In der Luft waren zweimal beinahe US-Militärflugzeuge mit Passagierjets zusammengestoßen. 

Laut dem Magazin "Forbes" reagieren die großen US-Fluggesellschaften bislang eher unbeeindruckt auf die Hinweise der FAA. United Airlines sagte dazu, man beobachte die Situation, verfüge aber über "keine weiteren Informationen". Ein Sprecher von Southwest Airlines teilte "Forbes" mit, man bleibe im "engem Kontakt mit der US-Regierung bezüglich aller Aktivitäten in der Region". Andere Airlines wie Delta und JetBlue Airways äußerten sich nicht.




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