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USA: Black Panthers treten bei Protesten gegen ICE in Philadelphia auf

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Bewaffnete Mitglieder einer Gruppe, die sich als Black Panther Party for Self-Defense bezeichnet, sind bei Protesten aufgetreten. Sie sehen ihr Comeback als Reaktion auf die Politik der Trump-Regierung. Bewaffnete Mitglieder der Gruppe Black Panther Party for Self-Defense sind bei einer Demonstration in Philadelphia aufgetreten und haben damit ein politisches Comeback der historischen Bürgerrechtsgruppe angekündigt. Das berichtet der "Philadelphia Inquirer". Anlass war demnach der Tod der 37-jährigen Renee Nicole Good, die in Minneapolis (US-Bundesstaat Minnesota) von einem Beamten der Einwanderungsbehörde ICE erschossen wurde. Die Demonstration fand Mitte Januar in Philadelphia vor dem Rathaus statt. Mehrere Teilnehmer trugen dabei offen Schusswaffen. Die Gruppe erklärte laut dem Bericht, sie handele als Reaktion auf eine zunehmende Präsenz von Bundesbehörden in US-Städten unter Präsident Donald Trump . Der tödliche Schuss in Minneapolis hatte landesweit Proteste ausgelöst. Tödlicher ICE-Einsatz: Die Lage in Minnesota spitzt sich zu Newsblog: Alle aktuellen Entwicklungen in der US-Politik Paul Birdsong, der sich als nationaler Vorsitzender der Black Panther Party for Self-Defense bezeichnete, sagte, die Gruppe sei von überlebenden Mitgliedern der ursprünglichen Black Panther Party ausgebildet worden. Mit Blick auf die Tötung der 37-Jährigen in Minneapolis erklärte er: "Das wäre nicht passiert, wenn wir dort gewesen wären." Niemand wäre verletzt worden. Forderungen gegen ICE und Trump Die Trump-Regierung hatte den ICE-Beamten Jonathan Ross, der die tödlichen Schüsse abgab, rasch verteidigt. Vizepräsident JD Vance sprach von "absoluter Immunität" und erklärte, der Beamte habe lediglich seine Arbeit getan. Politiker in Minnesota forderten hingegen eine umfassende Untersuchung. Birdsong erklärte, seine Gruppe fordere die Abschaffung von ICE und eine politische Verantwortung der Regierung. Zugleich betonte er, das offene Tragen von Waffen sei rechtlich zulässig. In Philadelphia ist dies allerdings nur mit entsprechender Genehmigung erlaubt. Neben ihrem bewaffneten Auftreten engagiert sich die Gruppe nach eigenen Angaben seit Jahren in der Nachbarschaftshilfe. In Nord-Philadelphia organisiert sie wöchentliche Lebensmittel- und Kleiderspenden. Finanziert werde dies durch Mitgliedsbeiträge und Spenden aus der Nachbarschaft. Historische Wurzeln der Black Panthers Die ursprüngliche Black Panther Party wurde 1966 in Oakland gegründet und verstand sich als militante Bürgerrechtsbewegung gegen Rassismus und Polizeigewalt. Sie knüpfte ideologisch an Malcolm X an, der schwarze Selbstbestimmung und Selbstverteidigung propagierte. Der Bürgerrechtler war jedoch selbst nie offizielles Mitglied. Die Panthers kombinierten diese Ideen mit sozialistischen Ansätzen, organisierten bewaffnete Patrouillen sowie Sozialprogramme wie kostenlose Frühstücke und Gesundheitsangebote. Staatliche Repression und interne Konflikte führten Anfang der 1980er-Jahre zum Ende der Bewegung. In den vergangenen Jahren wurden im Rahmen von Protestbewegungen immer wieder bewaffnete Gruppen aktiv, die sich auf die Black Panther Party bezogen. Bürgerrechtsexperten warnen, bewaffnete Auftritte könnten Spannungen verschärfen. Birdsong widerspricht: Waffen sorgten für Sicherheit. "Wir fühlen uns hier sicher", sagte er.



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