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Grönland: Guttenberg schließt US-Invasion nicht aus

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Die Kritik an Bundeswehrsoldaten in Grönland wächst. Karl-Theodor zu Guttenberg warnt bei "Maischberger" vor einer US-Invasion. Markus Söder bekommt auch sein Fett weg. 15 Bundeswehrsoldaten hatte Verteidigungsminister Boris Pistorius (SPD) nach Grönland geschickt. "Große Leistung", spottete sein Amtsvorgänger Karl-Theodor zu Guttenberg am Dienstagabend bei "Maischberger" über das "Erkundungsteam" von acht NATO-Mitgliedsstaaten. Der ehemalige CSU-Politiker attestierte den Verantwortlichen ein "kommunikatives Desaster" – und das angesichts einer für ihn realen Gefahr, dass US-Präsident Donald Trump in Grönland einmarschieren könnte. Gäste Karl-Theodor zu Guttenberg, Unternehmensberater, Autor Andrew Langer, US-Politikberater Nikolaus Blome, Politik-Chef RTL/ntv Theo Koll, Journalist Jagoda Marinić, "Stern"-Kolumnistin Peter Maffay , Musiker Zu Guttenberg warf den NATO-Partnern vor, Trump mit dem Entsendungsteam nur provoziert zu haben. Stattdessen hätte deutlich gemacht werden müssen, dass hier in Bezug auf die Sicherheit Grönlands nur NATO-Pflichten erfüllt wurden", sagte er bei "Maischberger". So aber sei das Ganze kommunikativ ziemlich in die Hose gegangen. Wie ernst meint es Trump? Der frühere Verteidigungsminister warnte davor, die Ambitionen des US-Präsidenten bezüglich der größten Insel der Welt zu unterschätzen. "In dem Moment, wo man durchatmet bei Donald Trump durchatmet, fliegt einem die nächste Faust ins Gesicht", meinte er und attestierte dem Republikaner bei Grönland eine Haltung, die über frühere Deal-Drohgebärden hinausgehe: "Das hat eine Härte. Das hat eine Unerbittlichkeit." "Es wird keine Truppen in Grönland geben", schloss hingegen der aus den USA zugeschaltete Politikberater Andrew Langer aus. Allerdings begründete er das in erster Linie mit der Tragweite, die ein derartiger Marschbefehl hätte: "Das wäre eine Art Rubikon, der dann überschritten wäre." Trump geht es laut dem Berater bei den Drohgebärden um eine gute Verhandlungsposition gegenüber den NATO-Partnern und Europäern, um sich einen größeren Einfluss auf das strategisch wichtige Grönland zu sichern. "Weder Donald Trump noch jemand anders im Weißen Haus erwarten, dass Grönland der 51. Staat der Vereinigten Staaten wird", bekräftigte der von einem Simultandolmetscher übersetzte Berater. "Maischberger" zu Grönland Zu Guttenberg widersprach vehement. "Ich würde es nicht ausschließen. Bei diesem Mann ist überhaupt nichts auszuschließen", sagte er zu einem militärischen Eingreifen. Umso wichtiger ist es nach Ansicht des früheren CSU-Generalsekretärs, dass sich die europäischen Staats- und Regierungschefs in ihrer Taktik gegen Trump absprechen. "Ich zweifle allerdings daran, dass es diese Abstimmung bislang tatsächlich so gibt, wie es gerade diskutiert wurde", sagte zu Guttenberg. Zuvor hatte die Kommentatorenrunde bei "Maischberger" spekuliert, ob Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) Teil einer "Good Cop, Bad Cop"-Strategie sein könnte. Die "Stern"-Kolumnistin Jagoda Marinić meinte, eine Arbeitsteilung auszumachen. Ihre Theorie: Der französische Präsident Emmanuel Macron könnte eine Drohkulisse aufbauen, indem er "imperiale Ambitionen" der USA kritisierte und Gegenzölle ins Spiel brachte. Im Gegenzug würden Merz und seine italienische Amtskollegin Giorgia Meloni versuchen, mit ihrem guten Draht ins Weiße Haus beschwichtigend auf Trump einzuwirken. "Es könnte ein abgesprochenes Spiel sein", meinte auch der langjährige Leiter des ZDF-Hauptstadtstudios, Theo Koll. Für den Politik-Chef von RTL/ntv, Nikolaus Blome, stellt sich bei alldem aber immer wieder die Frage: Wie reagieren Nato und EU, wenn Trump im Streit um Grönland mit dem Austritt aus dem Verteidigungsbündnis droht – "was machen wir denn dann?" "Schleimspur" zu Trump NATO-Generalsekretär Mark Rutte versucht es derzeit laut zu Guttenberg mit übertriebenen Schmeicheleien. "Das ist eine Schleimspur", urteilte zu Guttenberg über die von Trump geleakte Rutte-Botschaft. "Ich kann es kaum erwarten, Sie zu sehen", hatte der NATO-Generalsekretär über ein Treffen mit Trump beim Weltwirtschaftsforum in Davos geschrieben. Zu Guttenberg nahm Rutte aber auch in Schutz. Der habe derzeit die undankbarste Rolle und beiße sich vermutlich im Sekundentakt auf die Zunge. Auch zu Guttenberg attestierte Trump in der Talkshow "imperiales Gehabe" und sprach von einem "Immobilientycoon, der sich zum Präsidenten hochgerungen hat". Traditionell nicht gut zu sprechen ist zu Guttenberg ebenfalls auf seinen früheren Parteirivalen, den bayerischen Ministerpräsidenten Markus Söder (CSU). Als Sandra Maischberger anmerkte, dass Söder ja gerade vorgeschlagen hat, dass kleine Bundesländer mit Größeren zusammengelegt werden sollen, spottete der Ex-Verteidigungsminister: "Hamburg fühlt sich dann irgendwann wie Grönland." Zu Guttenberg verteidigte hingegen die Kritik von Merz an einer angeblich zu hohen Zahl von Krankschreibungen in Deutschland. Das sei eine Debatte, die angesichts der Gesamtarbeitszeit geführt werden müsse. Erwerbstätige hatten 2024 laut Statistischem Bundesamt hierzulande durchschnittlich 34,8 Stunden pro Woche gearbeitet - deutlich weniger als der EU-Durchschnitt von 37,1 Stunden. Bei den Menschen in Vollzeit lag Deutschland hingegen mit 40,2 Stunden nur minimal unter dem EU-Durchschnitt (40,3 Stunden).



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