Aus Sicherheitsgründen: NBA sagt Spiel in Minneapolis ab
Erneut wird in Minneapolis ein Mensch durch US-Beamte erschossen. Aus Sicherheitsgründen sagt die NBA ein Spiel ab. Nach erneuten tödlichen Schüssen in Minneapolis im Zusammenhang mit Einsätzen von Beamten der US-Migrationsbehörde ICE hat die NBA das Spiel der Minnesota Timberwolves gegen die Golden State Warriors verlegt. Wie die nordamerikanische Basketball-Profiliga wenige Stunden vor dem geplanten Anpfiff mitteilte, soll die Begegnung nun an diesem Sonntag stattfinden. Die Timberwolves tragen ihre Heimspiele im Target Center in Minneapolis aus. "Die Entscheidung wurde getroffen, um der Sicherheit der Bevölkerung von Minneapolis Priorität einzuräumen", teilte die NBA mit. In der US-Stadt ist nach Angaben des Heimatschutzministeriums nach Schüssen durch einen Bundesbeamten eine Person gestorben. Diese sei am Einsatzort für tot erklärt worden, teilte das Ministerium auf X mit. Zweiter Toter in Minneapolis Hingegen sagte der Polizeichef von Minneapolis, dass der Mann wenig später in einem Krankenhaus gestorben sei. Es handele sich um einen 37-jährigen weißen Bürger von Minneapolis, der vermutlich US-Bürger sei, ergänzte der Polizeichef. Viele Details des Vorfalls sind noch unklar. Nach Darstellung des Heimatministeriums war der Mann bewaffnet. Schon Anfang Januar hatte ein Beamter der Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis eine 37-Jährige in ihrem Auto erschossen. Der Fall hatte großes Entsetzen und Proteste ausgelöst. Die Regierung bezeichnete das Vorgehen als Notwehr, Demokraten und Demonstranten sprachen von übermäßiger Gewalt und mangelnder Transparenz bei der Aufarbeitung