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BIP: Deutsche Wirtschaft Ende 2025 stärker als erwartet gewachsen

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Für das letzte Quartal des vergangenen Jahres wurde ein Wirtschaftswachstum von 0,2 Prozent vorhergesagt. Das tatsächliche BIP hat die Erwartungen übertroffen. Die deutsche Wirtschaft ist im Schlussquartal 2025 gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt sei von Oktober bis Dezember um 0,3 Prozent zum Vorquartal gestiegen, gab das Statistische Bundesamt am Freitag bekannt. Eine frühere Schätzung von Mitte Januar hatte nur ein Wachstum von 0,2 Prozent ergeben, basierte jedoch auf einer kleineren Datenbasis. Im dritten Quartal 2025 hatte es nur zu einer Stagnation gereicht. Über das gesamte Jahr 2025 legte Europas größte Volkswirtschaft um 0,2 Prozent zu, nachdem sie zuvor zwei Jahre in Folge geschrumpft war. Dafür sorgten steigende Konsumausgaben, während die Exporte unter höheren US-Zöllen, Euro-Aufwertung und stärkerer Konkurrenz aus China litten. Die Wirtschaftsleistung liegt dennoch nur in etwa auf dem Niveau von 2019, dem Jahr vor Ausbruch der Corona-Pandemie. Katherina Reiche: Regierung senkt Wachstumsprognose für 2026 Tagesanbruch: Deutschland ist spitze Die Bundesregierung rechnet für das laufende Jahr mit einem Wachstum von 1,0 Prozent. Zwei Drittel des erwarteten Wachstums gehen demnach auf staatliche Impulse zurück. Dabei handelt es sich vor allem um Investitionen in die Sanierung der Infrastruktur und zur Aufrüstung der Bundeswehr. Erste Indikatoren deuten auf einen schwachen Jahresauftakt hin. Der Ifo-Geschäftsklimaindex verharrte im Januar auf dem Vormonatswert von 87,6 Punkten, wie das Münchner Institut bei seiner Umfrage unter rund 9.000 Führungskräften ermittelte. Die Firmen blickten etwas weniger skeptisch auf ihre Lage als zuletzt, bewerteten ihre Aussichten aber etwas ungünstiger. "Die deutsche Wirtschaft startet ohne Schwung ins neue Jahr", sagte Ifo-Präsident Clemens Fuest . Auftragsmangel bereitet Probleme Zentrales Problem bleibt der weitverbreitete Auftragsmangel: Im Januar berichteten 36,3 Prozent von einer mauen Nachfrage, nach 36,9 Prozent im vergangenen Oktober. Der Anteil liege damit weiter deutlich über dem langfristigen Durchschnitt. "Die leichte Entspannung darf nicht darüber hinwegtäuschen, dass viele Unternehmen nach wie vor zu wenig Aufträge haben", sagte der Leiter der Ifo-Umfragen, Klaus Wohlrabe. "Die schwache Nachfrage belastet breite Teile der Wirtschaft und wird durch hohe Kosten sowie eine nachlassende Wettbewerbsfähigkeit zusätzlich verstärkt."



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