US-Republikaner wenden sich von Trump laut Umfrage immer mehr ab
Die Umfragewerte des US-Präsidenten sinken dramatisch. Besonders alarmierend für den Republikaner ist der wachsende Vertrauensverlust innerhalb seiner eigenen Partei. Donald Trumps Beliebtheitswerte als US-Präsident werden immer schlechter. Das zeigt eine ganze Reihe neuer Erhebungen des Instituts Pew Research. Dabei fällt auf: Auch Republikaner verlieren immer mehr das Vertrauen in den Präsidenten. 50 Prozent der Amerikaner gaben in der Umfrage an, Trumps erstes Jahr im Amt sei "schlechter als erwartet" gewesen. Nur 21 Prozent bewerteten das erste Jahr als "besser als erwartet". Fast zwei Drittel (61 Prozent) der Amerikaner bewerten Trumps Amtsführung als schlecht, 37 Prozent befürworten sie. Im Herbst waren es noch 40 Prozent. 52 Prozent der Befragten erklärten, sie unterstützten weniger oder keine von Trumps Entscheidungen, nur 27 Prozent dagegen alle oder viele. Epstein-Akten: Das sagen sie über Angela Merkel "Was zur Hölle": Elon Musks Tochter reagiert auf Epstein-E-Mails ihres Vaters Rund ein Drittel der Befragten haben "extremes oder großes" Vertrauen in Trumps Führungsqualitäten – 51 Prozent dagegen "kaum oder keines". Ähnliche Zahlen gibt es auch bei der Frage nach seiner mentalen Fitness – an diese glauben 32 Prozent "extrem oder sehr", 52 Prozent "kaum oder nicht". An Trumps körperliche Fitness glauben nur 28 Prozent der Befragten. Ein Viertel glaubt, Trump "respektiert die demokratischen Werte dieses Landes", 59 Prozent glauben das nicht. 21 Prozent glauben an eine "ethische Amtsführung" des Präsidenten, ganze 60 Prozent nicht. Demokratische Wähler wünschen sich starke Opposition Besonders besorgniserregend für den Präsidenten: Republikaner scheinen zunehmend unzufrieden. Die Frage nach Trumps mentaler Fitness beantworteten im Februar 2025 noch 75 Prozent der Republikaner positiv, heute sind es noch 66. Nur noch rund die Hälfte (52 Prozent) der befragten Republikaner denken, Trump respektiere demokratische Werte. Der Wert vor einem Jahr: 60 Prozent. Deutlich weniger als die Hälfte der Republikaner (42 Prozent) findet, Trump führe das Amt in ethischer Weise – ein Verlust von 13 Punkten innerhalb eines Jahres. Auch die Unterstützung für seine Politik geht in der eigenen Partei zurück. Unterstützten im Vorjahr noch rund zwei von drei Republikanern (67 Prozent) die Pläne Trumps "komplett oder meistens", sind es heute nur noch 56 Prozent. Nur noch 38 Prozent der Republikaner glauben, die Republikaner im Kongress hätten eine Verpflichtung, Trump zu unterstützen, weil er Republikaner ist. Ein Jahr zuvor lag dieser Wert noch bei 44 Prozent. Auch für die Demokraten liefert die Umfrage eindeutige Ergebnisse. Anfang 2025 wünschten sich noch 29 Prozent eine "Zusammenarbeit mit Trump, um Dinge zu erreichen". 70 Prozent sahen das anders und wünschten sich "Widerstand gegen Trump". Dieser Wert liegt heute bei 82 Prozent. Zusammenarbeit mit Trump wünschen sich nur noch 18 Prozent der Demokraten. Trump teilt Artikel über sich: "Trump bleibt stabil" Fast die Hälfte der Amerikaner glaubt, dass Trump als "nicht erfolgreicher" Präsident in die Geschichte eingehen wird. Vor einem Jahr lag dieser Wert noch bei 33 Prozent. Trump selbst scheint solche Umfragen zu ignorieren. Am Dienstagmorgen deutscher Zeit teilte er bei Truth Social einen Artikel des rechtsextremen Nachrichtenportals "Newsmax", der analysiert: "ICE unbeliebt, aber Trump bleibt stabil."