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Die moderne Redefreiheit: Soll man alles sagen dürfen?

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In diesem Zeitzeichen erzählt Uli Hufen:
  • vom Platzen der Südseeblase und der darauf folgenden Finanzkrise,
  • wie Zeitungen als neue Massenmedien eine erste Kommunikationsrevolution auslösen,
  • vom Abwägen zwischen der Redefreiheit und ihrem Missbrauch,
  • welchen Einfluss die Cato-Briefe auf den ersten Zusatzartikel zur US-amerikanischen Verfassung haben,
  • wie man im Kalten Krieg in den USA beginnt, das First Amendment enger zu interpretieren.

Nach der Revolution von 1688 ist England eine parlamentarische Monarchie, die Macht des Königs ist entscheidend eingeschränkt. Ideale Voraussetzungen für das Entstehen einer völlig neuen Idee: das Recht auf freie Rede.

Es ist das erste Zeitalter der Zeitungen in London. Eine dieser neuen Zeitungen heißt "The London Journal". Im November 1720 erscheint hier der erste von insgesamt 144 "Cato- Briefen". Die anonymen Autoren der Kolumne nutzen den Namen eines römischen Senators, der als Kämpfer gegen die Tyrannei Julius Caesars in die Geschichte eingeht. Am 4. Februar 1721 erscheint der fünfzehnte Brief mit der zentralen Feststellung: "Die Meinungsfreiheit ist die Grundlage aller anderen Freiheiten."

Die Cato-Briefe von John Trenchard und Thomas Gordon machen das London Journal zur meistgelesenen Zeitung in England. Doch ihre größte Wirkkraft erreichen die Cato-Briefe in den englischen Kolonien auf der anderen Seite des Atlantiks.

Als 1776 die amerikanische Revolution ausbricht, greifen die Kolonisten auf die Cato-Briefe zurück. Aus ihnen geht 1789 das First Amendment hervor, der erste Zusatzartikel zur US-amerikanischen Verfassung.

Das sind unsere wichtigsten Quellen und Interviewpartner:
  • Fara Dabhoiwala, Historiker, Princeton University
  • CATO, oder Briefe von der Freyheit und dem Glücke eines Volkes unter einer guten Regierung. Nach der fünften Englischen Ausgabe, aus dem Englischen von Johann Gottfried Gellius, Göttingen, 1756–1757
  • Jonathan Swift: Über die Kunst der politischen Lüge, in: Das Blättchen, 17. Jahrgang, Nummer 22, 27. Oktober 2014

Weiterführende Links:

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Die Macher hinter diesem Zeitzeichen:
Autor: Uli Hufen
Redaktion: Frank Zirpins
Technik: Jürgen Beiner ]]>



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