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Kultur wartet auf Fördermittel: Kulturstipendiaten ausgewählt - doch Geld gibt es noch nicht

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Mehr als 30 Menschen aus Thüringens Kulturbereich können sich über ein besonderes Stipendium freuen – bisher aber nur in der Theorie. Warum nicht klar ist, wie viel Geld es für sie überhaupt gibt.

Die Kulturstiftung Thüringen hat 34 Landesstipendiaten ausgewählt – ohne zu wissen, wann und wie viel Geld sie für die Stipendien vergeben kann. "Wir bedauern sehr, noch keine finalen Förderzusagen an die Projektträger aussprechen zu können", betonte geschäftsführende Vorständin der Kulturstiftung Thüringen, Katja Lipfert. "Wir hoffen aber zeitnah aussagefähig zu sein, damit unsere Akteure mit ihren Vorhaben in das Kulturjahr 2026 starten können."

Für manche Künstler sei die Situation durchaus dramatisch, ergänzte Stiftungsreferentin Andrea Karle auf Nachfrage. Einige seien auf die Förderung finanziell angewiesen. Im vergangenen Jahr war der Fördertopf der Stiftung demnach mit etwa 700.000 Euro gefüllt. Die Hoffnung sei, einen ähnlich hohen Betrag auch in diesem Jahr letztlich zur Verfügung zu haben, so Karle.

Was ist nun mit dem Geld?

Hintergrund der Lage sind sogenannte globale Minderausgaben. Das sind Einsparungen, die noch im Jahresverlauf etwa vom Kulturministerium, aber auch von anderen Ministerien und der Staatskanzlei geleistet werden müssen, um Finanzierungslücken im beschlossenen Haushalt für 2026 zu schließen. Wegen dieser Einsparungen habe die Stiftung vom Ministerium bisher noch keinen abschließenden Bewilligungsbescheid für ihre institutionelle Förderung erhalten, erklärte Karle.

Neben der allgemeinen Förderung und Bewahrung von Kunst und Kultur in Thüringen soll die Stiftung insbesondere zeitgenössische in Thüringen lebende Künstlerinnen und Künstler fördern.

Auch Stipendien für musikalisch hochbegabte Kinder

Insgesamt 125 Bewerbungen seien für die Stipendien in den Bereichen Bildende Kunst, Medienkunst/Bewegtbild, Musik, Literatur und Tanz/Theater eingegangen. Die eingereichten Pläne reichten von avantgardistischen Kompositionen bis hin zur Entwicklung eines Theaterstücks über die Bratwurst, so Lipfert. Dabei geht es etwa auch um mehrmonatige Arbeitsstipendien und Stipendien für musikalisch hochbegabte Kinder und Jugendliche.

Das Thüringer Literaturstipendium Harald Gerlach geht an den in Erfurt geborenen Autor Anselm Oelze, der einen Roman plant. Die Gothaer Malerin Bettina Schünemann und die in Weimar lebende Konzeptkünstlerin Leila Keivan Hosseini erhalten für ihre geplanten Projekte zu den Themen Erdoberfläche und Heimat die beiden Landesstipendien für Bildende Kunst.




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