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Gil Ofarim bei IBES: Was hinter seiner Dschungel-Reise bei RTL steckt

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Trotz Kritik mausert sich Gil Ofarim Stück für Stück zum Dschungelcamp-Favoriten. Rückt RTL den Sänger bewusst in ein günstiges Licht? Weil Gil Ofarim trotz des Davidstern-Skandals am Dschungelcamp teilnimmt, hatten RTL-Zuschauer schon vorab mit dem Boykott gedroht. Davon ist bei der Ausstrahlung allerdings nichts zu spüren: Die Einschaltquoten sind bestens, und selbst nach Tag zwölf kämpft der Sänger nach wie vor um die Krone. Und das, obwohl er in der Sendung nicht über seinen Skandal spricht. Stattdessen verwies er bereits mehrfach auf eine Verschwiegenheitserklärung. Zur Erinnerung: 2021 hatte Ofarim einem Mitarbeiter des Leipziger "Westin"-Hotels Antisemitismus vorgeworfen, im Rahmen eines Gerichtsprozesses zwei Jahre später jedoch eingeräumt, gelogen zu haben. Das Verfahren wurde gegen eine Zahlung von 10.000 Euro eingestellt, Ofarims Ruf war ruiniert. "Ich war sehr verwundert": Ofarims Ex-Frau reagiert auf seinen Dschungelcamp-Auftritt "Nicht bekannt": Anwalt von Hotelmitarbeiter widerspricht Gil Ofarim Doch diesen will er nun im Dschungelcamp wieder aufpolieren – und es scheint ihm zu gelingen. Noch kein einziges Mal kassierte er in den Entscheidungen ein "Vielleicht", nach einem Unfall bei der Dschungelprüfung kehrte er tapfer zurück ins Camp und zeigte Kampfgeist. Dabei gerät RTLs Darstellung des 43-Jährigen mehr und mehr in den Fokus der Zuschauer. Etwa in "Die Stunde danach", in der das Geschehen im Dschungelcamp besprochen wird, spricht man zunehmend positiv über Ofarim. Der Skandal scheint immer weiter in den Hintergrund zu rücken. Kommt der Fall doch zur Sprache, winkt Moderatorin Olivia Jones schnell ab: "Lass uns nicht schon wieder damit anfangen." Zusätzlich werden Umfragen präsentiert, in denen Ofarim gut dasteht. An Tag sechs etwa sagten 74 Prozent der Zuschauer, dass man ihn nicht ständig an den Pranger stellen sollte. Diese Meinung wurde auch im Studio vertreten. An Tag zwölf initiierten die Moderatoren die Umfrage : "Dschungelkönig Gil – Ist das wirklich möglich?" Volle 58 Prozent waren überzeugt: "Ja, er hat das Zeug dazu!", während nur 28 Prozent fanden, dass er das nicht verdient habe. Der Rest glaubte, er habe noch Konkurrenz. Auch die Studiogäste rechnen Ofarim Chancen aus. Gil Ofarim genießt "höchsten Respekt" bei "Die Stunde danach" Anstatt über Ofarims Lügen oder die fehlende Reue zu diskutieren, behandeln die Moderatoren und ihre Gäste Ariel als Problem. Dass sie es sich zur Aufgabe gemacht hat, ihn bei nahezu jeder Gelegenheit mit dem Davidstern-Skandal zu konfrontieren und daran zu erinnern, wird als störend empfunden. "Die Frau ist ungenießbar", urteilte etwa Thorsten Legat bei "Die Stunde nach" an Tag sechs, während Olivia Jones und Co-Moderatorin Angela Finger-Erben nickten. Ofarim hingegen genieße seinen "höchsten Respekt", weil er Ruhe bewahrt. Wenig später wurde Ofarim sogar zum "Camper des Tages" gekürt und im Studio für "sein Durchhaltevermögen" gelobt. Selbst einige Zuschauer staunen über die positive Berichterstattung. "Man tut echt alles, damit Gil gewinnt" und "Die Heiligsprechung des Gil Ofarim tue ich mir nicht weiter an", schreiben etwa einige User auf X. Stimmen gegen Ofarim scheinen bei "Die Stunde danach" nur ungern gehört zu werden. Schauspielerin Mimi Fiedler wollte die Gelegenheit nutzen und sich in der Livesendung kritisch über den Sänger äußern. Sie kennt Ofarim seit 2016 und habe ihn schon in vielen Situationen erlebt, erzählte die Schauspielerin. In einer Live-Schalte stellte sie seine Motive infrage und vermutete hinter seiner kontrollierten Art etwas "Pathologisches". Doch an dieser Stelle lenkte Finger-Erben schnell ab. Näheres zur Kritik an Ofarim interessierte nicht, stattdessen stellte sie eine Frage zu Hardy Krüger . Kurz darauf wurde das Gespräch mit Fiedler sogar überstürzt beendet. "Ich muss ganz schnell Tschüss sagen, Liebe. Wir müssen in die Werbung!", verabschiedete sich Finger-Erben hektisch. Auch später durfte Fiedler nicht wieder in die Show zurückkehren. Stattdessen äußerte sich Mimi Fiedler in einem Instagram-Interview mit Sanijel Jakimovski ausführlich zur Situation bei "Die Stunde danach". In dem Gespräch, das als YouTube-Video veröffentlicht wurde, gewährte sie Einblicke hinter die Kulissen ihrer Einladung bei der RTL-Sendung: "Dann habe ich das Vorgespräch gehabt mit der Redakteurin, und mir war sofort klar, wo die Reise hingeht. Ich dachte: Junge, Junge. Aber ich habe gesagt: Ja, klar, ich weiß, es ist eine Unterhaltungssendung, ich werde nicht haten." Da die Sendung live ist, habe sie die Gelegenheit dennoch nutzen wollen, um über Ofarim zu sprechen – wurde dann aber schnell abmoderiert. Mimi Fiedler vermutet "Deal" zwischen Ofarim und RTL Sie glaubt, RTL will bewusst an Ofarim festhalten. "Wahrscheinlich steht er bei ihnen unter Vertrag mit irgendwas. Sie haben vielleicht einen Deal mit ihm gemacht." Zudem sei er "quotentechnisch einfach ein Wunderkind, war er immer schon – auch bei 'Let's Dance'". 2017 war er in der RTL-Tanzshow absoluter Publikumsliebling und holte sich den Sieg. RTL nimmt auf Anfrage von t-online zu diesen Vorwürfen Stellung, schreibt: "Für 'Die Stunde danach' gibt es – wie bei solchen Live- und Begleitformaten üblich – redaktionelle Vorgespräche mit den Gästen. Diese dienen der thematischen Vorbereitung und Ablaufplanung, nicht der Vorgabe von Meinungen oder Bewertungen. In der Runde sind unterschiedliche Perspektiven ausdrücklich möglich und gewünscht – entscheidend ist ein respektvoller, fairer Umgangston." Dass es zu einer zeitlich fragwürdigen Werbeunterbrechung gekommen ist, sei keine Besonderheit, so die Sendersprecherin weiter: Es handle sich um "ein Live-Format mit festen Sende- und Werbezeiten. Werbeunterbrechungen erfolgen dabei aus programmlichen Gründen." Mimi Fiedler betont auch, der Produktion keinen Vorwurf machen zu wollen. "Das Dschungelcamp ist eine Unterhaltungssendung. Die Aufgabe des Dschungelcamps ist es nicht, moralische Prämissen aufzustellen." Sie vermutet, dass Gil Ofarim am Ende sogar gewinnen wird, weil er das Spiel so gut beherrsche. So wie es RTL offenbar beherrscht, das Spiel mit der Aufmerksamkeit auszureizen – auch wenn das am Ende bedeutet, sich den unangenehmen Fragen einiger Zuschauer oder den Anschuldigungen einiger Promi-Gäste zu stellen.



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