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ARD: "Sturm der Liebe"-Star Krista Birkner über Altersdiskriminierung

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Mit Ende 50 stieg Krista Birkner bei der ARD-Serie "Sturm der Liebe" ein. Warum das für sie eine wichtige Botschaft ist und was sie von Botox und Co. hält, hat sie t-online erzählt. Als intrigante Geschäftsfrau Sophia Wagner mischt Krista Birkner seit Ende 2024 "Sturm der Liebe" gehörig auf. Nach einem dramatischen Abgang kehrte sie Mitte Januar zum Fürstenhof zurück und entfachte eine neue Welle aus Liebeschaos, Machtspielen und großen Gefühlen. "Ich bin sehr dankbar, dass ich bei 'Sturm der Liebe' engagiert wurde, obwohl ich Ende 50 bin", sagt die Schauspielerin im Interview mit t-online und spricht offen über ihren Umgang mit dem Altersdruck in der Branche, Botox und Beautyeingriffen. Außerdem zeigt sich Krista Birkner von der deutschen Regierung enttäuscht. t-online: Frau Birkner, I h nen wurde einmal gesagt, Sie seien nicht blond genug für eine deutsche Serie. Stimmt das? Krista Birkner: Ja, das war ganz am Anfang meiner Karriere. Vor zwei Jahren sagte man mir dann, ich sei zu alt und hätte keine Chancen mehr. Und diese Sprüche kamen ausschließlich von Frauen. Das fand ich besonders schlimm und sehr schade. Gerade wir Frauen sollten doch zusammenhalten. Wie gehen Sie mit solchen Aussagen um? Das Wichtigste ist, sich selbst zu lieben und achtsam mit sich selbst umzugehen. Das muss man lernen. Natürlich schaue ich manchmal in den Spiegel und denke: Oje. Aber dann mache ich mir bewusst, dass mich meine Füße seit Jahrzehnten tragen und mein Körper alles wunderbar mitmacht. Da sollte man sehr dankbar sein, und das bin ich. Wenn man mir sagt, ich sei zu alt zum Drehen, dann werde ich beweisen, dass ich es trotzdem schaffe. Ich schaffe das, weil ich an mich glaube. Das ist mein Motto. Sie würden sich also nicht für den Beruf unters Messer legen? Klar gibt es Dinge, die ich nicht unbedingt haben muss, wie meine Tränensäcke . Aber sie gehören zu mir, sie sind mein Markenzeichen, und ich lasse sie mir bestimmt nicht wegoperieren. Ich halte auch nichts von Botox, vor allem nicht für uns Schauspieler. Wir brauchen den Ausdruck im Gesicht. Meiner Meinung nach geht dieser durch Botox verloren, das Gesicht wird maskenhaft. Bei manchen amerikanischen Serien kann man die Gesichter kaum mehr voneinander unterscheiden. In Deutschland sind wir leider auch langsam so weit. Man sieht nur noch große Augen, aber nichts regt sich mehr im Gesicht. Emotionen müssen sich auf die Zuschauer übertragen. Was tun Sie für Ihr Aussehen und Ihre Gesundheit? Für die Schönheit eigentlich nichts – ich gehe nicht einmal zur Kosmetikerin. Dafür aber seit über 20 Jahren regelmäßig ins Fitnessstudio. Wenn möglich, dreimal die Woche und ich laufe viel zu Fuß, manchmal bis zu zehn Kilometer am Tag. Außerdem versuche ich, regelmäßig zu meditieren, das ist für die Seele das Beste. Und ich versuche, mich gesund zu ernähren, esse kein Fleisch mehr und greife lieber zu Hirse – die enthält viel Eisen. Allerdings liebe ich Süßes. Es vergeht kein Tag ohne Kuchen. Haben Sie als Schauspielerin für schlechte Zeiten vorgesorgt? Ich habe gespart, so gut ich konnte, aber heute kann man ohnehin kaum noch viel zurücklegen. Wir sind ganz gut durch die Pandemie gekommen, aber dass die Corona-Hilfen zurückgefordert wurden, war das Allerletzte. Unfassbar! Wir hatten Verträge, die wir nicht erfüllen durften. Dann wurde Hilfe versprochen, das erhaltene Geld haben wir selbstverständlich versteuert – und später musste alles zurückgezahlt werden. Da hat uns die Regierung komplett im Stich gelassen. Man hat uns fallen lassen wie eine heiße Kartoffel. Das ist ein Skandal, den man unbedingt noch einmal thematisieren sollte, denn viele Kolleginnen und Kollegen leiden bis heute darunter. Was wünschen Sie sich für die Zukunft? Ich spiele gerade in "Erich und die Detektive" am Schlosspark Theater in Berlin mit – eine Hommage an Erich Kästner. Die Revue läuft noch bis zum 21. Februar. Und dann möchte ich in der Filmlandschaft weiter durchstarten und "Sturm der Liebe" treu bleiben. Ich liebe die Rolle der Sofia. Privat bin ich sehr glücklich und wünsche mir vor allem, dass meine Familie gesund bleibt. Das ist das Allerwichtigste.



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