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Andrew und die Epstein-Files: jetzt gerät auch Charles in Erklärungsnot

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Die Epstein-Akten bringen weitere problematische Informationen über Andrew ans Licht. Leitete der Ex-Prinz etwa Geheiminformationen weiter? Die Enthüllungen über die Beziehung zwischen dem britischen Ex-Prinzen Andrew und dem Sexualstraftäter Jeffrey Epstein hören nicht auf. Das macht auch seinem Bruder, König Charles III., zu schaffen. So entdeckten britische Medien in den Akten E-Mails, die nahelegen, dass Andrew in seiner früheren Rolle als Handelsbeauftragter seinem Freund Jeffrey Epstein vertrauliche Dokumente weiterleitete. Die E-Mails, die teils im Dezember 2010 und Anfang 2011 versendet wurden, untergraben zudem die Behauptungen Andrews, den Kontakt zu Jeffrey Epstein zuvor abgebrochen zu haben. Der US-Multimillionär, der jahrelang einen Missbrauchsring betrieb, dem Dutzende junge Frauen und Mädchen zum Opfer fielen, war damals bereits wegen der Prostitution einer Minderjährigen verurteilt. Mette-Marits Verwicklungen: Jetzt bittet sie den König um Entschuldigung William und Kate: Sie brechen Schweigen zum Epstein-Skandal Zu den weitergegebenen Dokumenten gehören Berichte offizieller Besuche in Hongkong , Vietnam und Singapur in Andrews Rolle als Handelsbeauftragter der britischen Regierung. Auch eine Analyse zu Investitionsmöglichkeiten in Afghanistan landete in Epsteins E-Mail-Postfach. "Wie lange wussten Sie über Andrew Bescheid?" Inzwischen hat sich die britische Polizei eingeschaltet. Die Anti-Monarchie-Gruppe Republic hatte Andrew am Montagmorgen bei der Polizei angezeigt. Eine Behördensprecherin bestätigte der britischen Boulevardzeitung "The Sun" den "Eingang dieser Meldung". Man prüfe jetzt "die Informationen im Einklang mit unseren üblichen Verfahren", so die Ermittlungsbehörde. Die Verwicklung Andrews in den Epstein-Skandal macht auch zunehmend anderen Royals zu schaffen: Als Andrews älterer Bruder, König Charles III., am Montag der nordwestenglischen Grafschaft Lancashire einen Besuch abstattete, rief ihm ein Mann zu: "Wie lange wussten Sie über Andrew Bescheid?" Es war bereits der zweite öffentliche Auftritt des Königs, der von einem Zwischenruf zu dem Thema gestört wurde. Zudem äußerten sich erstmals Prinz William und seine Frau Kate zu den Epstein-Enthüllungen. "Ich kann bestätigen, dass der Prinz und die Prinzessin über die anhaltenden Enthüllungen zutiefst besorgt sind. Ihre Gedanken gelten weiterhin den Opfern", hieß es in einer gemeinsamen Mitteilung des Paares , welche der Kensington-Palast veröffentlicht hat. Andrew hat alles verloren Andrew, der jahrelang mit Epstein befreundet war, streitet jegliche Kenntnis oder gar Beteiligung an den Taten des 2019 gestorbenen US-Multimillionärs ab. Eines der Epstein-Opfer, Virginia Giuffre, warf Andrew vor, sie mehrmals missbraucht zu haben, unter anderem als sie noch minderjährig war. Obwohl Andrew die Vorwürfe strikt zurückwies, einigte er sich mit der inzwischen verstorbenen Giuffre in einem US-Zivilprozess auf einen Berichten zufolge millionenschweren Vergleich. Der jüngere Bruder des Königs verlor im Laufe der Zeit durch die Vorwürfe sowohl seine Rolle als offizieller Vertreter des Königshauses als auch alle Ehren, militärische Ränge und Titel. Zuletzt wurde ihm von Charles auch der durch Geburt erworbene Titel "Prinz" aberkannt. Er heißt nur noch Andrew Mountbatten-Windsor . Zudem musste er aus dem luxuriösen Anwesen Royal Lodge auf dem Gelände von Schloss Windsor ausziehen.



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