A4: Polizei knöpft Autofahrer bei Kontrolle Riesensumme ab
Ein Auto fährt über die A4. Bundespolizisten haben einen Verdacht: Sie kontrollieren Fahrer und Beifahrer – und die Männer verstricken sich in Widersprüche. Bundespolizeibeamte haben in Nordrhein-Westfalen einem Autofahrer und seinem Beifahrer 59.000 Euro abgenommen – und sich anschließend in einer Pressemitteilung über beide lustig gemacht. "All-in gegangen und verloren", lautet die Überschrift, unter der die Beamten ihre Mitteilung verbreiteten. "Wie eine Welle durchs Haus": Erdbeben erschüttern Norddeutschland Schnee in Deutschland: Diese Regionen trifft eisiges Winter-Wetter nun hart Wie die Polizei am Donnerstag mitteilte, war den Beamten das Auto der beiden Deutschen am Dienstag aufgefallen. Die Männer waren demnach auf der A4 unterwegs und waren zuvor in den Niederlanden gewesen. Geld angeblich beim Glücksspiel gewonnen Bei der Kontrolle kam zunächst heraus, dass der 38 Jahre alte Fahrer keine gültige Fahrerlaubnis hatte. Bei der Frage, ob die Männer verbotene Gegenstände oder Bargeld in Höhe von mehr als 10.000 Euro bei sich hätten, machten sie dann laut Polizei widersprüchliche Angaben. Daraufhin durchsuchten die Beamten das Auto der beiden und fanden dabei die 59.000 Euro. Der Fahrer und der 40 Jahre alte Beifahrer behaupteten, das Geld beim Glücksspiel gewonnen zu haben. Drogenwischtest schlug an Die Polizei hatte allerdings Zweifel und beschlagnahmte das Geld erst einmal. Nun soll bei einem Clearingverfahren festgestellt werden, woher die 59.000 Euro wirklich kommen. Die Finanzermittler von Zoll und Polizei haben die entsprechende Arbeit aufgenommen. Zusätzlichen Ärger könnten die Männer noch bekommen, weil ein Drogenwischtest bei beiden positiv verlief. Im Anschluss aller polizeilichen Maßnahmen wurden die Verdächtigen entlassen.