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Ilia Malinin bei Olympia 2026: Der Vierfach-Gott ist zurück

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Der Vierfach-Axel machte ihn zum Gott des Eiskunstlaufs, Olympia machte ihn zu einem Menschen: Ausgerechnet mit seiner Niederlage schreibt Ilia Malinin Geschichte. Es ist ein Stoff, aus dem Shakespeare-Dramen gemacht sind: ein steiler Aufstieg, ein tiefer Fall des Helden und am Ende eine Auferstehung des Phönix aus der Asche. Ilia Malinin hat bei den Olympischen Spielen in Mailand Geschichte geschrieben – auch wenn es eine andere geworden ist als gedacht. Der junge US-Amerikaner reiste als Gott des Eiskunstlaufs zu Olympia an. "Quad-Gott" oder "Vierfach-Gott" haben ihn die Fans längst getauft. Denn er vollbrachte das, was physikalisch als unmöglich galt: den vierfachen Axel. Malinin ist der erste und einzige Eiskunstläufer in der Menschheitsgeschichte, dem dieser Sprung in einem Wettkampf gelungen ist. "Aus einer anderen Galaxie": Der Vierfach-Gott Ilia Malinin betritt die Olympia-Arena Olympia-Medaillenspiegel 2026 : Aktuelle Medaillen-Ergebnisse der Olympischen Winterspiele Ilia Malinin zerbricht auf dem Olympia-Eis Beim Grand-Prix-Finale in Japan im vergangenen Dezember schrieb Malinin erneut Geschichte: Der 21-Jährige landete als erster Mensch sieben Vierfachsprünge in einem Programm, unter ihnen auch den historischen Vierfach-Axel. Nach dieser Leistung schien nichts mehr den Vierfach-Gott vom Olymp fernhalten zu können. Doch Ilia Malinin stürzte. Buchstäblich. Wie der sagenhafte Ikarus verbrannte Malinin sich kurz vor seinem Ziel. In der Kür der Herren zerfiel das Wundertalent in der Olympia-Arena. Als er vom Eis ging, stand der Schock den Zuschauern ins Gesicht geschrieben – allen voran dem unverhofften Sieger Michail Schaidorow, der zitternd das Geschehen verfolgte. Ilia Malinin: "Ich bin zu einem anderen Menschen geworden" Es war ausgerechnet Malinin selbst, der als Erster seinen Fall akzeptierte und seinem Konkurrenten zum Olympiasieg gratulierte – mit einer Aufrichtigkeit und Herzlichkeit, die Malinin in Sekunden zu einem Helden der Herzen verwandelte. Auch wenn er, der beste Eiskunstläufer der Welt, der zweieinhalb Jahre ungeschlagen geblieben war, beim wichtigsten Wettkampf in seiner bisherigen Karriere versagte. "Die Person, die hierhergekommen ist, ist zu Staub zerfallen", sagte Malinin über sich selbst im Gespräch mit der "Washington Post" nach seiner Olympia-Niederlage. "Ich bin zu einem anderen Menschen geworden, mit einer anderen Perspektive, einer anderen Denkweise." Eigene Bestmarke verbessert: Superstar Ilia Malinin schreibt Eiskunstlauf-Geschichte Diese Veränderung, so Malinin, sei unmittelbar eingetreten, nachdem er seine Kür beendet und den perplexen Schaidorow umarmt habe. "Ehrlich gesagt habe ich das Gefühl, dass ich durch diese Olympischen Spiele sehr viel älter geworden bin", sagte der junge Mann aus Virginia. Der Triumph nach dem Olympia-Desaster Als Malinin schließlich am vergangenen Samstagabend um 22.02 Uhr ein weiteres Mal das olympische Eis betrat, das so grausam zu ihm gewesen ist, standen keine Medaillen auf dem Spiel. Zu den Klängen des Songs "Fear" (Angst) zeigte er sein Gala-Programm. Malinin mimte das Scrollen auf dem Handy, zuckte unter unsichtbaren Blitzlichtern zusammen, duckte sich, zog die Kapuze tief ins Gesicht. Schrille Töne durchzogen die Musik. Dann die Geste, als setze er Kopfhörer auf. Mit einem Mal: Stille. Und dann waren sie wieder da: seine berühmten vierfachen Sprünge. "Diese Botschaft, dieses Programm und dieses Lied haben mich wirklich angesprochen. Sie spiegeln genau wider, wie ich mich im letzten Jahr vor diesen Olympischen Spielen gefühlt habe", erklärte Malinin später. "Es gab so viel Druck, so viele Zweifel und alles um mich herum, der Lärm in den Medien, die Menschen, das Umfeld. Es war einfach überwältigend." Der Vierfach-Gott kehrt auf das Olympia-Eis zurück In den jüngsten Kommentaren und Beiträgen in sozialen Medien hat Malinin angedeutet, dass er künftig mehr über mentale Gesundheit und den Umgang mit Druck sprechen möchte. Mit seinem Gala-Programm, mit dem er sein erstes Olympia-Kapitel schloss, machte er einen Anfang. Am Ende seines Laufs, gekrönt mit seinem ikonischen Rückwärtssalto, legte Malinin den Kopf in den Nacken. Tränen standen in seinen Augen. Wie einst nach dem bittersten Moment seiner Karriere stand er dort auf dem Eis. Doch dieses Mal erhoben sich die Zuschauer geschlossen von ihren Plätzen, ließen Applaus durch die Halle branden und hoben den Vierfach-Gott wieder auf sein Podest. Vom 23. bis 29. März werden in Prag die Weltmeisterschaften im Eiskunstlauf ausgetragen. Und Malinin wird laufen.



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