Pfaffenhofen: Hotelgast duscht – Feuerwehr kommt mit fünf Autos
Ein junger Mann will eigentlich nur einmal so richtig schön heiß duschen. Doch plötzlich stehen reihenweise Feuerwehrleute vor ihm. Im oberbayerischen Pfaffenhofen an der Ilm ist die Feuerwehr zu einem nächtlichen Einsatz ausgerückt, bei dem es am Ende allerdings nichts zu löschen gab: Fünf Feuerwehrautos mit insgesamt 28 Einsatzkräften waren aufgrund eines Feueralarms zu einem Hotel gefahren, nur um dort einen nassen Mann vorzufinden. Lehrer darf weiter unterrichten: "Bumms-Mobil"-Skandal an Bremer Schule Spektakuläre Wende in Kriminalfall: Vater und Sohn tauschen Rollen Der 23-Jährige aus Franken hatte am späten Dienstagabend beschlossen, eine heiße Dusche zu nehmen. Das Problem: Er duschte sehr heiß – und laut Polizei wohl auch außergewöhnlich lang. Wie die Beamten mitteilten, aktivierte der dichte Wasserdampf schließlich den Brandmelder im Hotelzimmer des 23-Jährigen. Um 23.15 Uhr schrillte bei der Feuerwehr der Alarm, die Retter fuhren los. Vor Ort konnten sie schnell Entwarnung geben: Als die Ursache für den Alarm klar wurde, setzten die Einsatzkräfte den Feuermelder wieder auf Bereitschaft. Schaden sei nicht entstanden, hieß es. Gefahr von Fehlalarm: Optische Rauchmelder gehören nicht ins Bad Viele Rauchmelder funktionieren optisch. Das heißt: Ein Sensor reagiert auf "Sichttrübung". Da Wasserdampftröpfchen das Licht ähnlich wie Rauchpartikel streuen, kann der Sensor nicht unterscheiden, ob er Rauch oder Dampf wahrnimmt – und gibt Alarm. Allerdings muss ein Raum so stark mit Dampf gesättigt sein, dass sich eine deutliche Trübung bildet. Optische Rauchmelder sind daher ungeeignet für Badezimmer. Dort werden oft eher Hitzemelder empfohlen.